Hervorgehobener Artikel

Berger des Pyrenees von den wilden Kehrlen

Seit 2001 leben Berger des Pyrenees bei uns. Die ausgesprochen lebhaften und pfiffigen Hütehunde aus den französischen Pyrenäen haben trotz ihrer geringen Körpergröße und des „niedlichen“ Aussehens enormes Temperament und sind tüchtige Arbeitshunde. Für Menschen, die gerne aktiv sind und Hunde mögen, die alles begeistert mitmachen und immer noch nach mehr „Action“ fragen, ist der Pyrenäen Schäferhund ein Traumhund.

Unsere Hunde sind Familienmitglieder und unsere Teampartner im Agility und in anderen Hundesportarten.
Daneben sind wir auch als Züchter aktiv (betreut vom Berger des Pyrénées Deutschland e.V.) und ziehen mit viel Freude unsere Welpen auf.

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die 8. D-Woche

Ein bißchen Wehmut schwingt für uns in dieser Woche mit – der Abschied von den Welpen rückt viel zu schnell näher. Aber bis es so weit ist, haben wir noch einiges zu erleben.

Die Welpen dürfen mit uns zu guten Freunden fahren, dort den Garten unsicher machen und die Küche erkunden. Sie lernen den souveränen Kater kennen, amüsieren sich mit geklauten Spielsachen und begegnen schließlich den freundlichen Hunden unserer Freunde. Die strenge Erziehung von Mama trägt Früchte, die Welpen sind den fremden Hunden gegenüber ausgesprochen respektvoll und freundlich.

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Dann wird es Zeit, die Zwerge mit Halsband und Geschirr vertraut zu machen. Immer mal wieder wird eins der Geschwister „angezogen“, und dann gibt es ein besonders begehrtes Spielzeug als Ablenkung.

Die Tierärztin kommt zu einem zweiten Besuch, diesmal werden die Welpen nach der Untersuchung (alles bestens) mit Mikrochip gekennzeichnet und geimpft. Den Rest des Tages und auch den nächsten Tag lassen wir es ruhig angehen, damit die Zwerge die Impfung verarbeiten können.

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Dann kommt schon die Wurfabnahme durch den Zuchtverein, die Welpen werden genau angeguckt. Wie sind die Kopfproportionen? Sind alle Zähne vorhanden? Wie groß sind die Wichte und wie geht es der Mutter? Dies und weitere Informationen zum Wurf werden festgehalten.

Die letzten Tage mit den Welpen genießen wir sehr bewusst, und dann steht auch schon der Abschied an. Es ist nie leicht, die Zwerge gehen zu lassen. aber wir wissen, dass sie in sehr gute Hände kommen, und die nächsten Treffen sind auch schon avisiert.

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DD (Dakota) bleibt bei uns, das lindert den Abschiedsschmerz zusätzlich. Wir haben nun endlich wieder Zeit für ordentliche Runden mit den Großen (und nehmen den Zwerg auf bewährte Weise im Rucksack mit).

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die 7. D-Woche

Die Welpen lernen neue Freunde kennen – wir treffen uns mit nahezu gleichalten Sheltiekindern und die Zwerge stellen staunend fest, dass es Hundekinder gibt, die ganz anders aussehen als die Geschwister! Nach anfänglicher Skepsis wuselt bald alles fröhlich durcheinander, man spielt mit den Geschwistern und den neuen Freunden (und den Menschen) und frisst gemeinsam das Mittagsfutter.

2015-11-30_9658_Welpen-D_T43_19202015-11-30_9678_Welpen-D_T43_1920Zu Hause geht es weiter mit vielen netten Besuchern. Die Welpen werden bisweilen recht rabiat beim Spielen. Sie zerren an Hosenbeinen und Schnürsenkeln, sie beißen (sehr herzhaft) in Ärmel, klettern auf Schöße, knabbern an Nasen und Ohren und zwacken in Finger. Zum Kuscheln haben sie irgendwie nicht mehr ganz so viel Zeit.

2015-12-03_0158_Welpen-D_T46_1920Der Schornsteinfeger kommt und lässt sich von den Zwergen beim Entleeren des Rußes „helfen“ (ob damit nun auch sichergestellt ist, dass die Nasen alle richtig schwarz sind?).

Sie entdecken in dieser Woche das Rennen. Sie rennen alleine, mit den Geschwistern, mit Mama, mit uns, sie benutzen den Spieltunnel zum hindurchrennen, rennen über den Wackelteller und uns wird beim Zugucken fast schwindelig.

2015-12-02_09973_Welpen-D_T45_19202015-12-02_09879_Welpen-D_T45_1920Das nächste neue Hobby ist „buddeln“. Gemeinsam mit Yenn graben sie Maulwurfshaufen auf und verwandeln unseren Garten in eine Kraterlandschaft. 2015-12-06_0640_Welpen-D_T49_1920

Wir sind sehr, sehr dankbar für das milde Wetter. Solange es trocken ist, dürfen die Zwerge unseren Garten erkunden, und  dort gibt es spanndende Dinge zu entdecken!2015-12-04_0216_Welpen-D_T47_1920Auch mit den Ausflügen machen wir weiter. Nahezu täglich sind wir zumindest einmal kurz mit dem Auto unterwegs, die Zwerge steigen mittlerweile schon ganz artig in die Transportkiste ein (wo sie dann auch fast immer einige Leckerchen vorfinden) und nehmen die Fahrerei als ganz selbstverständlich hin (protestieren höchstens mal, weil es soooo langweilig ist!).

Und natürlich fahren wir auch mit diesen Welpen in unsere bewährte kleine Sandgrube. Dort können die Zwerge ganz ungestört ausprobieren, wie man sich in unwegsamem Gelände bewegt. Sie klettern Steilhänge hinauf und wieder herunter, bisweilen überschätzen sie sich und kullern Hals über Kopf herunter, sie rennen bergauf und bergab, sie futtern Kaninchenküddel und buddeln wie die Weltmeister im Sand und haben jede Menge Spaß.

2015-12-03_0125_Welpen-D_T46_1920Die Wachzeiten werden immer länger und bald schon sind wir so weit, dass wir erleichtert aufatmen, wenn sie endlich schlafen – und dann heißt es für uns ganz, ganz leise sein. Denn diese Welpen wachen ganz furchtbar leicht wieder auf, und dann wollen sie Aktion!

die 6. D-Woche

Die Wachzeiten der Zwerge werden länger, und entsprechend weiten wir die Aktivitäten aus. Die Aufenthalte im Carport-Spielplatz werden länger – bis sie müde werden. Der erste Welpe, der zu frösteln beginnt, darf sich auf dem Arm unter der Jacke aufwärmen und danach dann weiterspielen. Werden die anderen dann auch müde, geht es für alle wieder hinein ins Warme.

2015-11-28_9547_Welpen-D_T41_1920Sie lernen draußen Katze „Schnipsel“ kennen, die – selbst gerade ein halbes Jahr alt – sehr interessiert an den Welpen ist. Zunächst beäugt man sich vorsichtig, Schnipsel geht den direkten Kontakten erst mal sicherheitshalber aus dem Weg (die Welpen beißen recht herzhaft, wie sie schnell feststellt).

2015-11-27_9458_Welpen-D_T40_1920Liebe Freunde haben uns wieder wundervolle Welpenspielgeräte geliehen, und so lernen die Welpen zunächst den Wackelteller kennen. Der kippt in alle Richtungen beim drüberlaufen und klappert dabei tüchtig und die Zwerge finden das nicht weiter beeindruckend.

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Ein paar Tage später kommt dann das Welpenkarussel dazu. Gar nicht so einfach, auf dem Drehdings das Gleichgewicht zu halten und die Fliehkraft zu überlisten!

2015-11-25_9334_Welpen-D_T38_1920Sie geben sich schon tüchtig Mühe, ihre Geschäftchen an den richtigen Stelle zu erledigen (trotzdem bleibt für uns noch genug Putzarbeit). Sie laufen mittlerweile ganz selbstverständlich nach draußen auf den Rasen, machen dort artig ihre Bächlein und kommen dann ebenso artig wieder hinein (wenn wir nicht sowieso draußen bleiben).

Wir machen weiterhin kleine Ausflüge – und unsere wunderbaren Welpen stiefeln jedes Mal ganz selbstsicher aus der Transportkiste heraus, gucken sich an den neuen Orten souverän um, spielen miteinander und mit Mama und schlafen auf der Rückfahrt brav ein. (Die Kamera haben wir nicht immer dabei, man hat mit der Rasselbande schon alle Hände voll zu tun.)

2015-11-26_9374_Welpen-D_T39_1920Wenn es trocken ist (dafür sind wir immer sehr dankbar), dürfen die Zwerge im Garten spielen. Dort gibt es viel Neues zu erkunden: Maulwurfshaufen, Büsche, Zweiglein, nasses Laub – alles ist spannend in diesem Alter. Der Papa kommt zu Besuch und wird von den Welpen bestaunt, Mama spielt mittlerweile tüchtig mit den Babys und auch Yenn findet so langsam Gefallen an den kleinen Dingern – vor allem findet sie es kolossal klasse, dass sie viiiieel schneller rennen kann und zeigt das auch begeistert.

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Schnipsel führt die Welpen nach wenigen Tagen sehr sachlich in die Etikette Katzen gegenüber ein: wer beißt, bekommt eine Ohrfeige (sehr freundlich mit eingezogenen Krallen). Und wenn Katzen sich auf den Rücken legen, sich Vorsicht angesagt! Das begreifen die Zwerge schnell und benehmen sich tatsächlich manierlicher. Und daraufhin beginnt ein ganz herzallerliebstes Spiel zwischen Katze und Welpen: Anschleichen, Überfallen, Verstecken, gemeinsames Rennen – alle 4 amüsieren sich großartig.

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Weiterhin gibt es dankenswerterweise viel Besuch! Die Welpen spielen und kuscheln mit den Besuchern, wir machen gemeinsam Ausflüge und immer wieder staunen wir darüber, wie sicher sich dieser Wurf schon so früh in der Welt bewegt. Ganz selbstverständlich laufen sie schon unsere Auffahrt entlang mit!

Wegen Wetter und Jahreszeit sind wir mit den Welpen natürlich relativ viel im Haus. Und nach all der Aktion schlafen die Welpen dann auch zum Glück tief und fest.2015-11-25_9341_Welpen-D_T38_1920

die 5. D-Woche

Die Welpen erweitern ihren Aktionsradius zügig. Sie erkunden vom Wohnzimmer aus den Flur und finden es da ganz toll, weil Mama tatsächlich dort anfängt, mit den Kindern zu spielen und sie anschließend prompt dort zu füttern (dabei hatten wir diesen Ausflug überhaupt nicht geplant und entsprechend nix zum gemütlichen Liegen dort vorbereitet).

2015-11-15_8551_Welpen_T28_1920Dann stiefeln sie  ein paar Stunden später ganz souverän  weiter durch die Tür auf die Terrasse und noch weiter bis auf den Rasen – das scheinen echte Weltenbummlern zu werden! Erste Kontakte mit der Oma und der großen Schwester finden fast beiläufig statt, und die Welpen fangen schon an, den Garten zu erkunden – sie kauen an Stöckchen, schnuffeln an den Markierstellen der Katzen (riecht offenbar sehr spannend) und erledigen die ersten Geschäftchen draußen.

2015-11-16_8607_Welpen_T29_1920Die Welpen erleben ihren ersten Herbststurm (inklusive klapperndem Klappladen, der sich aus der Verriegelung befreit hatte) und wir bauen angesichts dieses Wetters unseren Carport zum Auslauf um (Welpenspielplatz 2.0, Winteredition). Den Weg dorthin werden sie komfortabel in der Transportkiste getragen (Fitnesstraining für die Züchter ist im Programm enthalten), vor Ort dürfen sie dann frei erkunden und mit Mama spielen.

2015-11-18_8773_Welpen_T31_1920Ganz viele nette Besucher kommen, kuscheln mit den Welpen, spielen mit ihnen und helfen uns, den Zwergen viele schöne Erfahrungen mit ganz vielen unterschiedlichen Menschen zu ermöglichen.

2015-11-18_8831_Welpen_T31_1920Die ersten Autofahrten machen wir in dieser Woche. Zuerst einmal bis zum Nachbarn und zurück, die Welpen sind in der schon vertrauten Transportbox sicher untergebracht und Mama fährt als Begleitung mit.

Die weiteren Fahrten verbinden wir dann schon mit winzigen Ausflügen. Die Welpen dürfen ein abgelegenes Waldstück „erkunden“ (mit einem Aktionsradius von zunächst ca. 3 Metern) und dort mit der völlig begeisterten Mama spielen. Die Rückfahrt verlängern wir dann um ein paar hundert Meter, so dass die Welpen unterwegs zufrieden einschlafen.

2015-11-22_9122_Welpen-D_T35_1920Zu Hause laufen sie bald schon selbstständig die Strecke vom Innenauslaufbis zum Außenspielplatz, erkunden unterwegs fröhlich jede Neuigkeit und reagieren schon überraschend gut auf unsere Komm-Rufe. Abends gibt es drinnen dann nach wie vor viele Kuscheleinheiten.

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