Archiv für den Monat: September 2006

A-Wurf: 4. Woche

In der 4. Woche kommen die ersten Besucher. Die Welpen lernen, dass es mehr als zwei Menschen auf dieser Welt gibt und dass alle Menschen nett sind – wichtig für die optimale Prägung auf Menschen.

2006-09-24_besuch

Zur Gewöhnung an Haushaltslärm wird nun mindestens einmal täglich am und im Welpenauslauf gestaubsaugt, zusätzlich zu den normalen Tätigkeiten im Haushalt. Zudem kommt die Lärm-Gewöhnung-CD zum Einsatz – nun hören wir trotz ländlicher Idylle täglich Verkehrslärm und Martinshorn. Weiterlesen

A-Wurf: 3. Woche

Am Ende der 2. Lebenswoche wurden die Welpen das erste Mal entwurmt, kurz danach – am 16. Lebenstag – gibt es dann die erste “feste” Nahrung: Frisches Tartar, das handwarm geknetet in kleinen Kügelchen den Welpen auf die Zunge gelegt wird. Der Geruch veranlasst die Welpen zum neugierigen Lecken, so kann man es ihnen völlig problemlos ins Mäulchen geben. Und sie fressen es gern, zermatschen es kurz im noch zahnlosen Maul und schlucken es dann ab, um nach mehr zu fragen.

2006-09-19_tartar Weiterlesen

A-Wurf: 2. Woche

In der 2. Woche tut sich anfangs auf den ersten Blick immer noch nicht viel – aber wenn man genauer hinguckt, dann sieht man, dass die Bewegungen und auch die Mimik der Welpen “hundlicher” wirkt. Plötzlich pendeln die Köpfchen nicht mehr nur seitlich, sondern sie werden angehoben. Die Suche nach den Zitzen wird immer zielstrebiger.

Die Gesichter verändern sich, insbesondere die Augenpartie sieht anders aus. Die Augen sind zwar immer noch fest geschlossen, aber man ahnt schon, dass sie sich bald öffnen könnten – die Lider liegen nur noch ganz leicht auf, die haben quasi Platz, um sic zu bewegen. Die Mimik der Kleinen wird lebhafter. Weiterlesen

A-Wurf: 1. Woche

Obwohl die Welpen ganze 10-14 Tage nicht viel mehr als Schlafen und Saugen, sind schon in der ersten Woche erstaunlich Entwicklungsschritte zu beobachten.

Anfangs haben die Kleinen noch recht ziellos nach den Zitzen gesucht und sich dabei oft verirrt – z. B. an Mamas Rücken oder an ihrer Kehle. Aber schon nach wenigen erfolgreichen Suchen sind sie deutlich zielsicherer geworden, obwohl sie nach wie vor nicht sehen können. Cally hat reichlich gute Milch, die Babys trinken sehr oft und entsprechend gut gedeihen sie. Messbar ist das beim täglichen Wiegen, sichtbar ist es bei jedem Blick in die Wurfkiste und auch bei den Fotos in der Welpengalerie – die Kleinen wachsen in einem beeindruckenden Tempo!

welpen-tiefschlaf-ruecken

Weiterlesen

A-Wurf: sie sind da!

Am 2. September 2006 saß Cally schließlich hechelnd in der Wurfkiste – die Eröffnungswehen hatten eingesetzt. Für uns alle folgten wieder lange Stunde des Wartens, bis es dann endlich soweit war: Um 20.04 Uhr erblickte das erste “wilde Kehrlchen” das Licht der Welt, mit den Hinterfüßchen zuerst. Plötzlich – nach der langen Wartezeit der letzten Wochen – war nun viel zu tun: Auspacken, Abnabeln, Trockenreiben, Schleim aus Maul und Nase entfernen und Staunen…

Und nun ging es Schlag auf Schlag, ein Welpe nach dem nächsten und um 21.48 war das Quartett dann vollständig: Vier gesunde und vitale Mädchen hat Cally uns geschenkt! Mutter und Töchter sind wohlauf, die Babys haben einen gesunden Appetit.

geburtsanzeige

So kurz nach der Geburt tun die Welpen noch nicht viel – sie schlafen und trinken. Die Augen und Ohren sind noch fest geschlossen. Und trotzdem können sie schon so viel: Kaum dass die ersten Atemzüge getan sind, suchen sie schon nach den Zitzen. Sie können schon Wärme und Kälte unterscheiden (was Sinn macht, weil Mamas Bauch und insbesondere das Gesäuge schön warm ist) und sie können sich kriechend vorwärts bewegen, bei gleichzeitigem Suchpendeln mit dem Kopf. Beeindruckend, wie schnell sie eine Zitze gefunden haben, und mit welcher Energie sie sich dort festsaugen! Die Welpenköpfe sind von ihrer Form her optimal zum Saugen konstruiert, die Zunge schließt sich so fest um die Zitze, dass die Kleinen dort tatsächlich einen Moment hängen bleiben, wenn Cally (was nur selten vorkommt) aufsteht.

Cally ist eine wunderbare Mutter, sie kümmert sich prima um ihre Babys. Kaum je hört man mal Eines Quäken, alle saugen zufrieden und schlafen anschließend satt und wohlig. Sehr gründlich kümmert sich Callyauch um die Ausscheidung, denn die Babys können sich noch nicht alleine lösen, sondern sind dafür auf die Massage mit der mütterlichen Zunge angewiesen.