A-Wurf: sie sind da!

Am 2. September 2006 saß Cally schließlich hechelnd in der Wurfkiste – die Eröffnungswehen hatten eingesetzt. Für uns alle folgten wieder lange Stunde des Wartens, bis es dann endlich soweit war: Um 20.04 Uhr erblickte das erste „wilde Kehrlchen“ das Licht der Welt, mit den Hinterfüßchen zuerst. Plötzlich – nach der langen Wartezeit der letzten Wochen – war nun viel zu tun: Auspacken, Abnabeln, Trockenreiben, Schleim aus Maul und Nase entfernen und Staunen…

Und nun ging es Schlag auf Schlag, ein Welpe nach dem nächsten und um 21.48 war das Quartett dann vollständig: Vier gesunde und vitale Mädchen hat Cally uns geschenkt! Mutter und Töchter sind wohlauf, die Babys haben einen gesunden Appetit.

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So kurz nach der Geburt tun die Welpen noch nicht viel – sie schlafen und trinken. Die Augen und Ohren sind noch fest geschlossen. Und trotzdem können sie schon so viel: Kaum dass die ersten Atemzüge getan sind, suchen sie schon nach den Zitzen. Sie können schon Wärme und Kälte unterscheiden (was Sinn macht, weil Mamas Bauch und insbesondere das Gesäuge schön warm ist) und sie können sich kriechend vorwärts bewegen, bei gleichzeitigem Suchpendeln mit dem Kopf. Beeindruckend, wie schnell sie eine Zitze gefunden haben, und mit welcher Energie sie sich dort festsaugen! Die Welpenköpfe sind von ihrer Form her optimal zum Saugen konstruiert, die Zunge schließt sich so fest um die Zitze, dass die Kleinen dort tatsächlich einen Moment hängen bleiben, wenn Cally (was nur selten vorkommt) aufsteht.

Cally ist eine wunderbare Mutter, sie kümmert sich prima um ihre Babys. Kaum je hört man mal Eines Quäken, alle saugen zufrieden und schlafen anschließend satt und wohlig. Sehr gründlich kümmert sich Callyauch um die Ausscheidung, denn die Babys können sich noch nicht alleine lösen, sondern sind dafür auf die Massage mit der mütterlichen Zunge angewiesen.