Archiv für den Monat: August 2010

Berger des Pyrénées in Lage und Bochum

Nachdem der beeindruckende Wasserpegel in unserem Garten zu sinken begonnen hatte, und die Veranstalter uns versichert hatten, die Turniere am Wochenende würden stattfinden können, sind wir losgefahren. Und es hat sich gelohnt!

In Lage hatten wir bei der Meisterschaft der belgischen Schäferhunde ein Traumwetter (merke: Auf Regen folgt Sonnenschein!) und Jan ist mit Cally sehr erfolgreich gewesen: Der erste Platz im Prüfungslauf mit einem V0 (sind die Beiden dann jetzt Belgische Schäfermeister?), der Jumping hat ein schönes Dis gebracht und im Spiel waren sie dann wieder siegreich. Wiebke hat im Prüfungslauf einen blöden Führfehler gemacht, im Jumping wurde es dann vollends chaotisch – so macht Dis laufen nicht wirklich Spaß. Aber was wäre Agility, wenn man nicht zwischendrin auch mal richtig schlechte Tage hätte?

Am Sonntag wurde es dann in Bochum wieder nass. Gerade als Wiebke und Kitti starten sollten, kam ein Wolkenbruch – Richter Hertrich hat daraufhin spontan eine Pause angesagt, Richter, Helfer und Startwillige haben im Richterzelt Zuflucht gesucht und auf das Ende der Sintflut gewartet. Kitti war danach aber nicht wirklich gut dabei, Wiebke ist unterwegs mehr gerutscht als gelaufen – also wieder ein wenig schönes Dis. Nächstes Mal wird alles besser!

Jan und Cally haben sich vom Regen nicht beeinflussen lassen: 1. Platz im Prüfungslauf (hört sich gut an, aber mit zwei grottigen Kontaktzonen),  im Jumping schönes, schnelles V0 und somit den 1. Platz in der Kombiwertung! Die Familienehre ist gerettet! Von diesem Jumping gibt es auch einen Film: Berger des Pyrenees Cally im Jumping

kein Agility für Pyrenäen Schäferhunde

Der Blick aus der Haustür war heute Morgen irgendwie anders als sonst: Naja, irgendwo müssen die Regenmassen ja hin, die in den letzten 36 Stunden vom Himmel gefallen sind. Aber müssen die alle in unserem Garten rumliegen?

Agility wird jetzt zum Wassersport, aber immerhin brauchen wir noch kein Boot, wenn wir das Grundstück verlassen wollen. Gummistiefel reichen noch aus.

Am nahen Flughafen sollen 142,8 l Regen gefallen sein. Da unser Regenmesser in der Nacht irgendwann übergelaufen ist, können wir nichts genaues über die Menge bei uns sagen, aber es war definitiv viel. Die Pyrenäen Schäferhunde dürfen jetzt See-Hunde sein und das Training wird heute wohl ins Wasser fallen.

Erfolge !

Idchy - Bibiche von den wilden Kehrlen

Wieder liegt ein ereignisreiches Wochenende hinter uns:
Nach dem Einsatz als Hebamme in der Nachbarschaft haben wir endlich die Zeit gefunden, Familie Tölkes und Idchy (alias Bibiche von den wilden Kehrlen) zu besuchen. Einen schönen Tag haben wir gemeinsam verbracht, obwohl Idchy es sicher netter gefunden hätte, wenn wir ohne den Drachen (= Kitti ) gekommen wären. Von Geschwisterliebe war leider nicht viel zu merken, aber immerhin konnte sich Idchy freuen, uns zu sehen.

Und Schwester Bo (alias Burundi von den wilden Kehrlen) hat dieses Wochenende genutzt, um im Agility ihr zweites, platziertes V0 zu erlaufen und damit dem Aufstieg in die A2 einen Schritt näher zu kommen. Herzlichen Glückwunsch ! Vielleicht werden Kitti und ich ja davon inspiriert, auch mal fehlerfrei zu laufen.

Idchy

Aber nun gilt es erst einmal Kräfte zu sammeln für die nächsten Aktivitäten.

Welpenduft in Greven-Bockholt

Geburten sind immer wieder etwas Besonderes. Kleine Wunder: Wo zuvor nur eine (zugegebenermaßen etwas rundliche) Hündin war, hat man auf einmal eine (nun deutlich schlankere) Hündin und viele kleine Welpen !

Mich berührt das immer wieder auf´s Neue und so habe ich mich sehr gefreut, dass ich bei unseren Nachbarn die Geburt der kleinen Collies “aus dem Boltenmoor” miterleben durfte. Dass die werdende Mutter meine Anwesenheit während der Geburt völlig selbstverständlich akzeptiert hat, war ein weiteres Geschenk.

Nun werden in Bockholt 6 kleine Langnasen in den nächsten Wochen für viel Trubel sorgen – es wird sicherlich noch spannend werden!

Nass, nasser, Dompokal

Ein ereignissreiches Wochenende liegt hinter uns, wieder mit viel Agility. Und diesmal kam einiges ganz anders, als gedacht.

Wir haben die Windhunderennbahn Köln kennen- und deren Lage direkt neben den Feldwegen schätzengelernt. Der Samstag brachte neben grandiosem Hochsommerwetter durchwachsene Ergebnisse: Für Jan und Cally ein V0 im Jumping und eine Verweigerung mitsamt Zeitfehler im Prüfungslauf. Wiebke und Kitti haben in beiden Läufen aufgrund von Führfehlern (klein, aber bedeutungsvoll!) ein Dis bekommen. Gelernt haben wir viel: Händeklatschen ist nicht hilfreich, und einfach erscheinende Parcoure können Verleitungen beinhalten.

Der Sonntag zeigte sich dann von ganz unverhoffter Seite: Morgens um 7 war der Himmel noch blau, dann zogen sachte Wolken auf. Es wurde feucht, dann feuchter,  es wurde nass und dann sehr nass und schließlich unglaublich nass. Es hat geschüttet, ohne Ende. Schlussendlich war der Boden den Wassermassen nicht gewachsen, und der Richter hat noch vor Ende der A-Läufe die Veranstaltung abgebrochen. Das Verletzungsrisiko war einfach zu groß geworden.

Wir hatten noch Glück: Wiebke und Kitti konnten noch vor Einsetzen des Regens ihr Dis erlaufen (Kitti hat ausprobiert, ob vielleicht flying contacts wieder eine tolle Idee wären, Wiebke hat Veto eingelegt), Jan und Cally sind im strömenden Regen bei noch vertretbaren Bodenverhältnissen nach einem wirklich tollen Lauf leider auch ins Dis gerauscht (die Hürde hinter dem geraden Tunnel hat zu laut gerufen).

Dass der Jumping dann ausgefallen ist, darüber waren wir wirklich nicht böse; man konnte eh kaum noch Laufen, sondern bestenfalls noch Waten (Schnorcheln? Schlammtauchen?).

Schön war es trotz des Wetters: man trifft liebe Freunde und neue und alte Bekannte und etliche Pyrenäenschäferhunde, man hat zwischen den Läufen viel Zeit zum Klönen und Quatschen und Fachsimpeln, die Gassi-geh-Möglichkeiten waren super, und beide Richter haben schöne Parcoure gestellt. Und dann stellt man gegen Ende fest, dass 2 Tage eigentlich doch zu wenig Zeit waren, um mit allen Leuten zu Klönen. Aber so freut man sich dann halt um so mehr auf das nächste Turnierwochenende!

Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie man Zelt und Auto in den Trockner bekommt…

Dom Pokal

Mer lasse de Dom in Kölle,

na klar, was soll mer denn damit in Westfalen. Passt doch gar nicht in unseren Garten.

Trotzdem sind wir hier beim Dom-Pokal beim Agility Team Cologne – und wie man sieht, hatt Kitti eine Menge Spaß.

Kitti im Slalom

Kitti mit vollem Elan im Slalom beim Dom-Pokal in Köln

Mehr dann nächste Tage.