Nass, nasser, Dompokal

Ein ereignissreiches Wochenende liegt hinter uns, wieder mit viel Agility. Und diesmal kam einiges ganz anders, als gedacht.

Wir haben die Windhunderennbahn Köln kennen- und deren Lage direkt neben den Feldwegen schätzengelernt. Der Samstag brachte neben grandiosem Hochsommerwetter durchwachsene Ergebnisse: Für Jan und Cally ein V0 im Jumping und eine Verweigerung mitsamt Zeitfehler im Prüfungslauf. Wiebke und Kitti haben in beiden Läufen aufgrund von Führfehlern (klein, aber bedeutungsvoll!) ein Dis bekommen. Gelernt haben wir viel: Händeklatschen ist nicht hilfreich, und einfach erscheinende Parcoure können Verleitungen beinhalten.

Der Sonntag zeigte sich dann von ganz unverhoffter Seite: Morgens um 7 war der Himmel noch blau, dann zogen sachte Wolken auf. Es wurde feucht, dann feuchter,  es wurde nass und dann sehr nass und schließlich unglaublich nass. Es hat geschüttet, ohne Ende. Schlussendlich war der Boden den Wassermassen nicht gewachsen, und der Richter hat noch vor Ende der A-Läufe die Veranstaltung abgebrochen. Das Verletzungsrisiko war einfach zu groß geworden.

Wir hatten noch Glück: Wiebke und Kitti konnten noch vor Einsetzen des Regens ihr Dis erlaufen (Kitti hat ausprobiert, ob vielleicht flying contacts wieder eine tolle Idee wären, Wiebke hat Veto eingelegt), Jan und Cally sind im strömenden Regen bei noch vertretbaren Bodenverhältnissen nach einem wirklich tollen Lauf leider auch ins Dis gerauscht (die Hürde hinter dem geraden Tunnel hat zu laut gerufen).

Dass der Jumping dann ausgefallen ist, darüber waren wir wirklich nicht böse; man konnte eh kaum noch Laufen, sondern bestenfalls noch Waten (Schnorcheln? Schlammtauchen?).

Schön war es trotz des Wetters: man trifft liebe Freunde und neue und alte Bekannte und etliche Pyrenäenschäferhunde, man hat zwischen den Läufen viel Zeit zum Klönen und Quatschen und Fachsimpeln, die Gassi-geh-Möglichkeiten waren super, und beide Richter haben schöne Parcoure gestellt. Und dann stellt man gegen Ende fest, dass 2 Tage eigentlich doch zu wenig Zeit waren, um mit allen Leuten zu Klönen. Aber so freut man sich dann halt um so mehr auf das nächste Turnierwochenende!

Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie man Zelt und Auto in den Trockner bekommt…