27. September 2010
Normalerweise beginnt ein Agi-Turnier so (grob vereinfacht):
aus Teilnehmersicht: früh aufstehen, Anfahrt, Parken, Ausladen, Zeltaufbau, Hunde holen, Kaffee und Brötchen holen, Meldestelle, irgendwann der erste Start …
aus Veranstaltersicht: früh aufstehen, Anfahrt, Kaffee kochen, Brötchen schmieren, ankommenden Teilnehmern Parkplätze zuweisen, Meldestelle öffnen, …
aus Richtersicht: früh aufstehen, Anfahrt, …
tja, normalerweise…
beim “Mensch und Hund Kamen” war das dieses Jahr geringfügig anders … es trat ein, was der Alptraum eines jeden Veranstalters ist…
MASSIVER STROMAUSFALL
KEIN PC , KEIN DRUCKER, und KEIN KAFFEE !
Die Kamener konnte das zunächst nicht aus der Bahn werfen, es galt den Fehler zu finden, was sich dann aber doch wohl als schwierig gestaltete.
Was tut man, nachdem klar ist, dass es nicht nur an der herausgesprungenen Sicherung liegt ?
Man ruft den Notdienst, meldet die Störung bei den RWE und … betet.
Das Beten zeigt auch Wirkung, die Richterin hatte im Wohnmobil ein Notstromaggregat dabei (damit kommt schon mal die Meldestelle in Fahrt) und gleichzeitig mit dem Eintreffen des rasanten Notdienstes ist auch der Strom wieder da.
Das Gebet war kostenlos, der Notdienst nicht. Der Hobbyrennfahrer möchte in allerbester Schlüsseldienstmanier für die Anfahrt 250,- (in Worten zweinhundertfünfzig) Euro (keine Drachmen) bar kassieren.
(Angeblich war er dann auch mit 150,- Euro zufrieden, mehr Bargeld ließ sich nicht auftreiben.)
Der verhinderte Amateurrennfahrer soll dann aber noch bei der Ausfahrt aus der Boxengasse in einen Reifenstapel gefahren sein (in Wirklichkeit leider das Heck des Wohnmobils der Richterin). Natürlich ohne das Eintreffen des Safetycar (die alarmierte Polizei) abzuwarten (nennt man gemeinhin “Fahrerflucht”). Besonders Pech für ihn, dass weit und breit zwar keine Menschenseele auf den Weg zu sehen war, der Gemahl der Leistungsrichterin sich aber unerkannterweise noch in dem Wohnmobil befand und sehr sachdienliche Hinweise zum Tathergang machen konnte (@Uwe: ich hoffe das Schädel- Hirn-Trauma (oder war es doch ein Schleuder-Trauma) ist nicht zu schlimm ausgefallen).
Tja, damit war die Sachen mit dem Strom aber noch nicht ausgestanden …
Denn es ging weiter nach der Devise “jetzt zahl ich, jetzt zahl ich nicht”. Die Konsequenz: auf Lautsprecherdurchsagen wurde dann komplett verzichtet. Und siehe da, alle zogen mit und passten doppelt gut auf, es klappte vorzüglich. Noch nie war ein Parcours so schnell leer, wenn ein zartes Stimmlein rief, die fünf Minuten für die Begehung seien um. Die komplette Siegerehrung ging auch ohne Mikrofon. Wahnsinn !
(nur gut, dass der Hundeplatz idyllisch am Waldrand lag und nicht neben einer Autobahn. Das lauteste Geräusch waren die in Massen auf die Zelte prasselnden Eicheln.)
kurzes Fazit:
so spannend war selten ein Turnier !
Falls es jemanden interessiert: Der RACP (der französische Zuchtverband, der unsere Rasse im Ursprungsland betreut) hat die Ergebnisse der kürzlich stattgefundenen Nationale d´Elevage ins Internet gestellt. Anwesend waren Berger des Pyrenees aus ganz Europa, von den Siegern gibt es beeindruckende Fotos – ich bedaure es fast, nicht dort gewesen zu sein.
Weil es so viele Hunde waren, sind die Ergebnisse nach Rassen sortiert veröffentlicht: Face rase und Langhaar.
21. September 2010
Für alle, die sich seit Monaten schon fragen, was wir am Agility eigentlich so spannend finden, haben wir jetzt endlich eine Infoseite über Agility eingerichtet.
20. September 2010
2 Tage Agility in Dortmund Asseln: Kalt war es, aber trocken. Nette Leute waren da – klar, das ist ja mit ein Grund dafür, warum man so gern auf Turniere fährt. Und die Pyrenäen-Schäferhunde waren erfolgreich !
Fangen wir mit den bescheidenen Resultaten an: Wiebke und Kitti sind ihren Dis konsequent treu geblieben, Jan und Cally haben sich in den Prüfungsläufen ebenfalls gedisst. Die Jumpings waren klasse, trotz sehr verzwickter Linienführung gab es 2mal V0 mit einem 2. und einem 3. Platz.
Und wir waren nicht die einzigen Starter mit Berger des Pyrenees: Anwesend und erfolgreich waren auch Mechthild mit Duquesa, Ulrike mit Elektra und Klaus mit Asea. Klaus und Asea haben jetzt ihre Qualis für die German Classics und die WM-Qualis zusammen – herzlichen Glückwunsch!

Und der Jumping 3 medi hatte komplett Pyrenäen-Hütehunde auf dem Siegertreppchen: Jan und Cally auf Platz 3, Ulrike mit Elektra auf Platz 2 und Klaus mit Asea auf dem 1. Platz. Bessere Werbung für die Rasse kann man kaum machen!
16. September 2010
Naja, nicht wirklich “wir”, aber Cally hat es jetzt tatsächlich schwarz auf weiß: sie ist jetzt “Deutscher Champion (VDH)” und darf sich ab sofort auf Ausstellungen in der Champion-Klasse zeigen. Wir freuen uns sehr und gratulieren auch ihren Züchtern, Marion und Ferdi Schumacher.

Auch unsere wunderbaren Katzen machen das Landleben so schön.
Pfahlsitzen ist eine beliebte Disziplin bei ihnen … bis dann doch die nächste Maus ruft.
Autor: jan • Uhrzeit: 19:51 • abgelegt unter:
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14. September 2010
Heute wäre sie 9 Jahre alt geworden – unsere Auri, Frauchens Seelenhund, souveräne Rudelchefin und so vieles mehr. Viel zu früh mussten wir sie gehen lassen, sie hat bis zum Schluß gekämpft, um bei uns bleiben zu können.
Über die vielen Anrufe und Emails anlässlich ihres Todes wäre sie sicherlich begeistert gewesen – sie hat es immer toll gefunden, im Mittelpunkt zu stehen. Vielen Dank euch Allen für die Anteilnahme.
Und vielen Dank an Silke, die Auri ein ganz besonderes Andenken gewidmet hat. Ich darf vorstellen: Auri McBlack aus dem Boltenmoor. 
13. September 2010
Wundervolles Spätsommer-Wetter hatten wir dieses Wochenende; und nach den kühl-nebeligen Morgenstunden war es sehr praktisch, dass wir noch Sommerklamotten im Wohnmobil hatten.
Das Agility-Turnier in Hagen a.T.W. wurde schweißtreibend – und schön! Wiebke weiß jetzt, wie die Startvorbereitung nicht funktioniert; prima Lerneffekt, der hoffentlich demnächst Früchte trägt. Nach dem Dis im Prüfungslauf, das sich viel schrecklicher angefühlt hat, als es nachher im Video aussah (nein, ich will es trotzdem nicht zeigen!), hat das Dis im Jumping wirklich Spaß gemacht.
Cally war irre gut drauf und war super schnell im Prüfungslauf. Aber wenn Eddi und Karin fehlerfrei durchkommen, dann reicht es für Jan und Cally leider nur für das V1. Im Jumping hat Cally den Wechsel hinter dem Hund zu gut angenommen und ist noch vor der Mauer abgedreht und im Tunnel verschwunden. Dass sie dann anschließend nochmal über die Mauer und wieder durch den Tunnel durfte, fand sie klasse – ich hab sie selten so breit grinsen sehen.
Autor: Wiebke • Uhrzeit: 10:43 • abgelegt unter:
Agility •
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