Von Lage nach Bramsche – 2-Tages-Turnier mal ganz anders. Lage war zum Einstimmen, Kitti hat einen dritten Platz im Prüfungslauf erreicht und den Jumping gewonnen (mit der schnellsten Zeit aller Größenklassen), Cally hat sich hinsichtlich Platzierungen an diesem Tag mal zurück gehalten.
Sonntag ging es dann in Bramsche weiter. Und diesmal mit Erfolgen bei der gesamten Familie: Cally hat mit Jan sowohl im A-Lauf und als auch im Jumping den 2. Platz gemacht, Kitti hat mit Wiebke dem Hexenschuss zum Trotz ihr 2. Quali-V erlaufen und die Prüfung gewonnen. Juchhei!
Heute hat der Sommer stattgefunden !
Hier in Troisdorf beim Turnier der Agility Hundesportgruppe Rhein-Sieg 1993 e.V.
Wir schwitzen und schwitzen und hatten, trotzdem wir beiden Menschen eine fette Erkältung haben/hatten,trotzdem mit unseren Hunden viel Spass und durchaus auch Erfolg.
Wiebke & Kitti einen 3. Platz in der A2,
Jan & Cally einen 3. Platz in der A3 und einen 5. im Jumping jeweils fehlerfrei. Das ergibt einen dann mit Pokal versehenen 2. Platz in der Kombiwertung, die hier für morgen wieder wichtig ist, da es eine Sonderwertung über beide Tage gibt.
Cally hatte Spaß, war aber durch das nicht voll fitte Herrchen etwas ausgebremst.
Morgen soll’s kühl und regnerisch werden. Hoffentlich auch gut für alle !
Morgen ist dann halt der Herbst.
UPDATE:
und heute (Sonntag) war der Herbst. Der Sommer hat sich mit Bitz und Donner verabschiedet und dann hat es erstmal geregnet …
Anfang September haben wir immer jede Menge Geburtstage zu feiern.
Cally Berry (*7.9.2003) ist jetzt acht Jahre alt geworden,
unsere A-Lis (*2.9.2006) sind jetzt fünf Jahre:
Atacama (Lissi) – unsere Wüste aus Südamerika
Amboseli (Bosi) – die afrikanische Nationalparkschönheit
Arusha – unser Hatari-Fan
Amargosa (Nele) – singt die Loblieder auf die Wüste von Nevada in höchsten Tönen (natürlich im eigenen Opernhaus)
und die B-lis (*9.9.2007) haben auch schon vier Lenze auf dem Buckel:
Bukittinggi (Kitti Bu) – kommt öfter auf die hohe A-Wand, als auf den “indonesischen hohen Berg”
Burundi (Bo) – macht’s wie Ihre Schwester, nur afrikanischer
Bambesi (Dina) – hat jetzt auch einen Urwaldfluss vor der Tür – in Hessen, den Main
Bibiche (Itschi) – nagt bibermäßig die linksrheinischen Bäume an
Und unvergessen Auri (14.9.2001-12.1.2010), die in den nächsten Tagen 10 Jahre alt geworden wäre
Kitti Bu durfte es am Samstag mal ganz anders “bunt” treiben: nämlich mit Herrchen in der A2 starten.
Leider war Frauchen mit einer fetten Erkältung außer Gefecht gesetzt und hat das ganze nur vom Rande aus betrachten können.
Wir haben es dann aber auch sehr genossen und einen sehr passablen Lauf hingelegt. Nicht schlecht, da wir in der vergangenen Zeit nur 2x miteinander trainiert hatten.
Kitti ist schon verdammt gut ausgebildet und nicht an der Haupttücke des Parcours gescheitert (die Richterin sagte sie habe den unter dem Motto “keine running contacts” gestellt).
Kitti hat bravourös die Abgangszone des Steges gearbeitet und sich nicht durch den Tunnel (gefühlte zwei Meter Abstand) verleiten lassen.
Grandios und belohnt mit einem V0 Lauf und damit dann die Prüfung auch gewonnen.
Dem Hund und mir hat es ganz tollen Spaß gemacht !
2 Tage “International Trophy” bei den Piraten aus Bergisch-Land hatten wir am letzten Wochenende – ein Turnier, das wir sicherlich nicht so schnell vergessen werden.
Da war zum Einen das Wetter: grauslich kalt nach dem kurzen Hochsommer, heftiger Wind und Unmengen an Regen, die in der Nacht zu Samstag unerbittlich niederprasselten ließen Fürchterliches ahnen. Und die Aussichten für das weitere Wochenende waren nicht wirklich besser.
Hubertus Schulte hat in weiser Voraussicht die Parcours für den Samstag deutlich entschärft und bei jedem Briefing eindrücklich auf die Verantwortung der Hundeführer hingewiesen, die Hunde sauber auf die Kontaktzonen zu führen. Der Boden wurde schon bei den ersten Parcoursbegehungen leise quitschequatschig.
Aber es ist gut gelaufen: es gab keine Unfälle, nur wenige Regenschauer zwischendrin und die Stimmung war prima. Allerdings war der Boden Samstag nach dem Spiel reichlich aufgeweicht und durchgematscht. Wie das dann wohl Sonntag werden würde?
Erstaunlicherweise (zumindest für uns unbedarfte Flachlandtiroler erstaunlich) hat sich der Boden dann über Nacht wieder verbessert. Natürlich war weiterhin das Gras verschwunden, der Boden überwiegend braun, aber die Piraten haben Mengen an Sand auf die schlimmsten Stellen geschaufelt und irgendwie ist dann doch eine Menge Wasser aus dem Boden wieder verschwunden. Jedenfalls war den gesamten Sonntag hindurch der Boden durch die Bank besser bespielbar als am Samstag. Nass war es natürlich immer noch, von oben wie von unten.
Egal, die Stimmung war grandios, die Organisation spitzenmäßig. Und das ist sicher der andere Grund, warum uns dieses Turnier gründlich und sehr positiv in Erinnerung bleiben wird: Die Piraten hatten viele tolle Ideen, die eigentlich mit Agility nicht so wirklich zu tun hatten, die aber den Spaßfaktor beim Agility unweigerlich rasant erhöht haben und zudem bestens geeignet waren, die Teilnehmer wunderbar beschäftigt zu halten.
Die Kollegen der eigenen Mannschaft identifizieren (“Bist du Belgien oder Deutschland?”), frühstücken, die Mannschaft zusammentrommeln (“Portugal trifft sich in der ersten Umbaupause vor dem Vereinsheim!”), Überraschungen auspacken und verteilen (“nimmst du den Grünkohl?”), Mittag essen (grandios lecker und in umwerfender Auswahl!), Rätsel lösen (“ist das jetzt albanisch oder lettisch?”), Kuchen essen, Quiz lösen (“wo um alles in der Welt liegt Emmingen?”). Ach ja, und die Starts hat man natürlich zwischendrin auch noch absolviert. Für Frust oder schlechte Laune blieb da wirklich keine Zeit
Im Spiel wurden auch noch während der letzten Läufe die Teams aus Leibeskräften angefeuert (und zwar von der Konkurrenz !) und auch bei der Siegerehrung war deutlich zu merken, dass die Trophy wohl allen viel Spaß gemacht hat.