Die erste Lebenswoche

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen: da hat man neugeborene Welpen, frisch geschlüpft sozusagen, deren Augen und Ohren noch verschlossen sind und die doch schon erstaunlich viel können. Sie finden nur über Geruch und Wärmempfinden die Milchbar, ganz allein und ohne Hilfe. Sie können erstaunlich flott durch die Wurfkiste kriechen und sie wissen schon, dass sie dringend auf Wärme angewiesen sind.

Genauso faszinierend ist die junge Mutter, die ganz ohne Kurse oder Seminare genau weiß, was in Sachen Säuglingspflege zu tun ist und sich unglaublich liebevoll und fürsorglich um ihre Babys kümmert.

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Kitti entwickelt sich zu einer wahren Drachenmutter: Cally darf das Wophnzimmer nicht mehr betreten, der Staubsauger hat ebenfalls Wohnzimmerverbot (nicht, dass der ein Baby aufsaugt!). Ihr Vertrauen in uns groß genug, wir dürfen die Welpen anfassen, allerdings unter strenger Beobachtung. Ob beim Kuscheln, beim Wiegen oder beim Bewundern und Fotografieren der Babies, jede unserer Bewegungen wird von Kitti genaustens registriert.

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Ansonsten ist sie beeindruckend souverän in ihrer neuen Rolle. Sie hilft ihren Kindern, wenn sie beim Krabbeln über ihren Hals an ihrem Rücken wieder herunter gerutscht sind, verlorene Welpen (ab und an verliert mal eine den Kontakt zu Schwestern und Mutter und irrt dann einsam durch die Wurfkiste) lotst sie geschickt zu sich.

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Schon am Tag nach der Geburt kommt sie ganz selbstverständlich auf die kurzen Gassigänge mit nach draußen, wenige Tage später bewegt sie sich schon wieder relativ normal im Haus, holt sich ihre Streicheleinheiten, frisst ihre Mahlzeiten in der Küche. Und auch unser Kontakt zu den Welpen wird von Tag zu Tag von ihr entspannter beobachtet. Zum Ende der Woche scheint sie es sogar ganz angenehm zu finden, dass sie uns zwischendurch die Kinder überlassen kann.

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Kitti ist von Anfang an viel gute Milch, die Welpen gedeihen prächtig. Die Tierärztin kommt zur ersten Gesundheitskontrolle und ist mit Welpen und Mutter höchst zufrieden, die Welpen wachsen ordentlich.

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Und sie sind schnell in ihrer Entwicklung! Innerhalb von zwei bis drei Stunden nach der Geburt finden sie zielsicher und ohne Irrwege das Gesäuge, ein bis zwei Tage nach der Geburt bellen sie schon im Schlaf (ok, es klingt natürlich noch anders als beim erwachsenen Hund, aber es ist unverkennbar ein Bellen) und knurren. Die Bandbreite an Lautäußerungen ist beeindrucken groß.

Die Welpen wissen schon, dass Menschen gut sind. Regelmäßig holen wir uns die Zwerge zum Schlafen an unseren Körper, manchmal nur einzelne Welpen, manchmal alle. So lernen sie schon früh „mit Mensch in der Nähe ist alles in Ordnung“. Sie entspannen sich mittlerweile sofort, wenn sie unseren Geruch aufnehmen, kuscheln sich an und schlafen ein.

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3 Gedanken zu „Die erste Lebenswoche

  1. Pingback: du Mourioche, Berger des Pyrénées, Pyrenäen Hütehund, Pyrenäen Schäferhund » Grund zum Freuen…

  2. Minna

    Congratulations for puppies!

    I think these puppies will be so wonderful! Enjoy your puppy-time!

  3. Oliver Seiffert

    Es ist wunderbar den Kleinen bei ihren ersten Schritten ins Leben zu zusehen. Dafür nochmal vielen Dank!

    Liebe Grüße

    Oliver Seiffert

    P.S. Wir freuen uns auf Sonntag, um die Kleinen live zu erleben.

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