Die achte Woche mit den Welpen

Inzwischen wird es turbulent bei uns. Die Zwerge werden immer aktiver und witziger, entsprechend ist unsere Phantasie gefordert, um ihnen immer neue Aufgaben und Erfahrungen zu bieten.

Im Welpengarten kommt unsere bewährtes Kompost-Siebegitter zum Einsatz. Wir legen es bewusst so hin, dass es leicht wackelt und klappert – zur großen Begeisterung der Welpen. Sie laufen darauf hin und her, hopsen rauf und runter, nutzen es als Zwischenlandeplatz bei ihren täglich größer werdenden Sauserunden. Und wenn man gelegentlich nicht saust, dient es auch mal als luftige Liegefläche.

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Nachdem wir in der letzten Woche noch wegen der Kälte viel im Haus waren, flüchten wir jetzt manchmal vor der beeindruckenden Wärme und Schwüle hinein. Die Welpen suchen sich kühle Plätze und schlafen den Tag über viel. Zum Ausgleich sind sie dann morgens und abends um so aktiver! Sie erleben ihre ersten Gewitter (die völlig ignoriert werden) und vertreiben sich die Langeweile mit Kauartikeln (zum Toben ist es tagsüber wirklich zu warm!).

Angesichts der hochsommerlichen Hitze stellen wir den Welpen „Planschbecken“ auf: verschiedene Plastikschalen werden mit Wasser befüllt und laden zum Abkühlen ein. Die Welpen nutzen das Angebot gern. Sie stehen beim Trinken im Wasser, sie planschen herum und manchmal fallen sie beim Toben komplett ins Wasser.

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Das Welpenkarussel bekommt einen Zwilling – wir haben gleich von zwei sehr lieben Freunden diese tollen Geräte bekommen, mit geringen Unterschieden im Neigungswinkel des Tellers. Nachdem die Welpen die flachere Variante mittlerweile bravourös beherrschen, bekommen sie jetzt auch das steilere und damit schnellere Karussel aufgebaut. Und sie haben viel Spaß damit, bringen es gezielt in Bewegung, versuchen die Schwester herunterzurangeln, verteidigen den erhöhten Standort. purzeln herunter, klettern wieder hinauf und erproben dabei gleichzeitig Gleichgewichtsgefühl und Koordination.

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Nach wie vor sehr bliebt ist der Wackelteller, den sie begeistert als Wippe nutzen – sie kippeln von vorn nach hinten, von rechts nach links, bei jedem Kippen macht der Teller mit der darunterliegenden Dachpfanne Krach und die Welpen lieben es!

Es gibt weitere Besuche von Menschen und Hunden, neues Spielzeug wird erobert, und wir fahren weiter regelmäßig im Auto. Das offene Autofenster bietet dabei gleichzeitig auch Verkehrslärm, den wir zu Hause kaum haben.

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Cally erweist sich als ausgesprochen fürsorgliche Oma und bringt jetzt den Welpen ihr Futter. Und auch sonst beschäftigt sie sich weiterhin viel mit ihren Enkeln – sie saust mit ihnen, sie rauft mit ihnen, sie zergelt um Spielis mit ihnen und sie lässt sich von ihnen immer noch auf der Nase herumtanzen.

Die Rennspiele werden inzwischen zu echten Wettrennen – mit den Schwestern, mit Mama, mit Oma. Hin und her und rundherum geht es im Welpenauslauf, den wir noch weiter vergrößern, um den Flitzis genug Raum zu geben.

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Unendlich viel Spaß haben sie seit Wochen mit dem Ikea-Katzenhüttchen: Sie rennen hinein, rascheln darin herum, werfen es gezielt durch einen Sprung gegen die Rückwand um und kippen es wieder zurück, sie versuchen es zu erklimmen und krabbeln darunter hindurch, sie raufen darin.

Und es gibt weitere Ausflüge: Verschiedene Ecken in der Nachbarschaft und ein kleiner Bach zum Planschen (sehr willkommen bei der Hitze). Die Zwerge haben dort wieder viel Spaß, klettern an der Böschung rauf und kullern runter, zerren an den Uferpflanzen und entdecken, dass man in der Bachsohle wunderbar rennen kann (Plitscheplatsche).

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Wasser gibt es auch noch in anderer Form: wir stellen für die Welpen den Rasensprenger auf, mit welpentauglicher Sprenghöhe.

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Schließlich kommt der Ausflug zum Tierarzt. Die Zwerge dürfen auf dem Weg vom Auto in die Praxis (gut gesichert in der Transportbox) den Verkehr bestaunen und dann im Behandlungszimmer ausgiebig spielen. Sie werden von den netten Tierarzthelferinnen bewundert und vom Tierarzt untersucht (und fressen dabei Käsewürfel – Tierarzttische sind toll!).

Schließlich noch die erste Imfpung und für jeden Welpen ein Mikrochip, und damit liegen nun auch die Namen für die Welpen fest: Calabanga, Caprivi, Camayenne und Cassamba sind nun eindeutig gekennzeichnet und werden uns noch für weitere 1,5 Wochen auf Trab halten.

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