Die sechste Woche

Die Welpen sind nunmehr groß genug, um den Weg vom Innenauslauf bis zum Rasen auf eigenen Beinen zu laufen, die niedrige Stufe vor der Eingangstür wird schon souverän bewältigt. So ziehen wir nun mehrfach täglich mit der Welpenkarawane von drinnen nach draußen und wieder von draußen nach drinnen.

Die Zwerge nutzen gern die Gelegenheit, sich in unserem Staudenbeet zu verlustieren, auf der kleinen Rampe vor der Tür herumzualben und spielen begeistert Verstecken. Der Mai zeigt sich von seiner wechselhaften Seite, die Welpen lernen schon Regen kennen und nasses Gras (und werden nach dem Spielen gründlich abgetrocknet), die Züchter leisten ihnen draußen abwechselnd im T-Shirt oder mit Thermohose Gesellschaft.

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Wir beginnen in dieser Woche damit, die Zwerge für ihre kleinen und großen Geschäfte gezielt ins Freie zu locken. Das Welpeninnenklo hat sich bislang schon gut bewährt, nun wird es Zeit für die nächste Vorstufe zur Sauberkeitserziehung – und es klappt schon recht gut!

Oma Cally wird nun sachte als ganz selbstverständlich mit in den Welpenalltag integriert. Die Zwerge sind ihr gegenüber um einiges frecher als bei Mama. Sie dürfen sie umwerfen (ok, Cally fällt freiwillig um, wenn die Welpen sie überfallen), dürfen auf ihr herumklettern, sie als Trampolin benutzen und ihr am Fell zerren. Cally genießt aus vollem Herzen, die Welpen sind begeistert von der großzügigen Oma.

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Wir machen weitere Ausflüge – ein anderes Stückchen Wald bietet moosbedeckte Baumstümpfe zum Verstecken und Klettern, die Welpen entdecken Stöckchen und zerren an Bäumchen, raschelndes Laub sorgt dafür, dass Rennen noch mehr Spaß macht als sonst.

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Und sie rennen! Im Haus, im Garten, im Wald, rund um die Büsche, hinter Mama her, mit den Schwestern, um die Menschen herum – es finden sich unzählige Möglichkeiten. Und sie sind schnell geworden. Ständig tauchen sie dort auf, wo man am wenigsten mit ihnen rechnet, sie erobern sich Garten und Haus, überfallen die Oma, lauern den Schwestern auf, verfolgen die Mutter, flitzen uns zwischen den Füßen hindurch.

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Die Welpen entdecken das Buddeln als neues Hobby, sie beginnen zu Zergeln und sie können ihre Beute schon sehr gekonnt totschütteln. Als Resultat hat man nun regelmäßig einen Zwerg am Hosenbein hängen, während ein anderer gekonnt die Schnürsenkel aufzieht.

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Weiterhin haben wir viel Besuch – viel Spaß für die Welpen und viel Freude für die Menschen. Bei halbwegs schönem Wetter sind die Welpen so viel wie möglich draußen, der Gartenauslauf ist jetzt noch größer geworden und hat mehr Spielgeräte, ein Zelt bietet anstelle der Strandmuschel nun nicht nur den Welpen, sondern auch den Menschen etwas Schutz vor der Witterung.

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Um auf den Ausflügen flexibler zu sein, wird die Welpentransportkiste gelegentlich auch auf den Handkarren geladen – die Welpen erfahren eine neue Transportmöglichkeit (es wackelt anders als im Auto) und wir erschließen ihnen neue Ausflugsziele.

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Was wir beim Autofahren bisher nur vermuten konnten, können wir nun am Handkarren mit eigenen Augen sehen: Die Welpen nehmen die Schaukelei völlig gelassen und schlafen wie erhofft beim Transport in der Kiste artig ein.

Ein Gedanke zu „Die sechste Woche

  1. Christiane Wölfel

    Hallo Ihr „Wilde-Kehrle“,
    ein wunderschöner Bericht über das Großwerden der kleinen Kerle und sehr schöne Foto´s. Ich freue mich schon auf die nächste Woche!
    Grüße von Christiane und Miró

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