Die siebte Welpenwoche

Die Welpen wachsen weiter und mit ihnen wächst der Aktionsradius. Der große Gartenauslauf wird in vollem Umfang genutzt und die Erkundungsgänge durch den übrigen Teil unseres Grundstückes werden von Tag zu Tag größer. Die Welpen kommen schon mit auf die ersten „Spaziergänge“ – ganze 200 Meter Weg laufen sie schon mit uns, einmal die ganze Auffahrt hin und wieder zurück.

Die Spiele werden rauher, die Welpen zeigen sich krawallig (C-rawallig?) und werden zunehmend frecher. Mittlerweile wird nicht nur Oma, sondern auch Mama am Fell gezerrt, die Schwestern werden herzhaft in die Ohren gebissen (Au!!) und auch die Menschen machen Bekanntschaft mit den spitzen Milchzähnen (Auauau!!!).

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Die Welpen rennen noch schneller, sie springen völlig selbstverständlich über im Weg liegenden Schwestern und Menschenbeine hinweg.

Der Wackelteller liegt inzwischen auf unterschiedlichen Untergründen – das wackelt nicht nur schöner, sondern macht auch noch Krach dabei und die Welpen finden das ausgesprochen witzig. Das Welpenkarussel wird aufgestellt und stellt die Welpen vor ganz neue Herausforderungen in Sache Koordination.

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Das Spiel mit Spielzeugen wird interaktiver – man zerrt jetzt gemeinsam an Fritzi Frosch, der trotz seiner diversen Blessuren noch tapfer seinen Aufgaben nachkommt. Die Welpen finden heraus, wie man den Spielgefährten die Beute abluchsen kann, wie man mit der Beute am schnellsten weggrennt und wie man der Schwester oder Mutter den Frosch wieder abspenstig machen kann.

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Die Eisheiligen verbringen wir viel im Haus, wo die Zwerge mit Juchhei durch die Räume rennen, hinter Stuhlbeinen der Schwester auflauern, unter den Hundedecken herumwuscheln und ihre Nasen in jede denkbare Ecke stecken. Oma Cally sucht bald schon entnervt nach einem ruhigen Eckchen zum Schlafen (bitte mal ohne Enkel!) und darf sich hinter geschlossene Türen zurückziehen. Für die Welpen eine ganz neue Erfahrung – man kann durch den Spalt unter der Tür die Oma riechen, aber man kann nicht hin!

Die täglichen Autofahrten werden teils länger (und laaangweilig), teils mit spannenden Ausflügen verbunden, und die Zwerge kommen oft schon begeistert an, wenn die Transportkiste ausflugfertig gemacht wird. Im Garten erkunden die Welpen teils schon auf eigene Faust neue Ecken, die Aufsicht über die Zwerge wird zum Flöhehüten. Mama zeigt den Zwergen, wie wunderbar man unterm Fliederbusch graben kann, die Welpen machen es begeistert nach und setzen das Gelernte anschließend auch an den alten Maulwurfshaufen im Welpenauslauf um. Und sie buddeln bald schon wie alte Profis!

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Die Ausflüge werden langsam auch für uns spannender. Die erste Fahrt zu der kleinen Sandgrube steht auf dem Programm, die C-Flitzis sausen begeistert bergauf und bergab, buddeln Löcher, springen über Grasbüschel. Sie erklimmen die Steilhänge und kullern sie wieder hinunter, schnuffeln interessiert an den (sicherheitshalber verstopften) Kaninchenlöchern und fressen Hasenküddel. Sie zerren am Kamerarucksack, verstecken sich hinter Baumstubben. Kurz: Sie haben unendlich viel Spaß.

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Auch in dieser Woche gibt es viel Besuch, nicht nur Menschen (die dankenswerter Weise wieder tolle Spielsachen mitbringen) sondern auch Hunde: Tanten und entfernte Onkel kommen, der Papa stellt sich seinen Sprößlingen vor und künftige Trainingskollegen schauen vorbei. Ziemlich spannend für die Zwerge.

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Von Tag zu Tag werden die Zwerge sicherer in ihren Bewegungen, schneller beim Rennen und frecher beim Spielen. Der Welpentunnel wird sofort angenommen – man kann nicht nur durchlaufen, sie versuchen sofort auch, ob sie auf den Tunnel rauf gelangen können.

Innerhalb kürzester Zeit wird der Tunnel in die Rennspiele mit integiert, und bald nutzen die Zwerge die diversene Spielgeräte quasi als kleinen Parcours: Vom Regal durch den Tunnel zum Wackelteller, dort zweimal hin und her wackeln, dann um die Stühle ummidrum zum Welpenkarussel. Und zum Glück werden die Welpen nach all der Toberei dann irgendwann auch müde und kuschelig!

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