Die vierte Woche

In der letzten Woche haben die Zwerge bei der stehenden Mutter nur einzelne Schlucke Milch ergattern können, in dieser Woche klappt es schon deutlich besser. Zwar müssen die Zwerge immer noch auf dem Hinterteil balancieren, um die Zitzen erreichen zu können, aber die Koordination beim Balanceakt und  Ausdauer klappen besser und so nehmen die Welpen jetzt schon ganze Mahlzeiten unter der nun endlich auch geduldig stehenden Mutter ein.

Auch an anderen Dingen merkt man die stetige Weiterentwicklung. Die Welpen können sich mittlerweile schütteln (naja, sie zeigen immerhin schon Ansätze zum Schütteln) und gezielt mit den Öhrchen wackeln.  Und man kann fröhlich mit dem Schwänzchen wedeln! Die Spiele untereinander werden lebhafter, es geht drunter und drüber.

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Beim Spielen wird nicht mehr nur gerangelt, man kann inzwischen schon etwas hüpfen, erste Ansätze von wundervollen Spielaufforderungen sind zu sehen und sie haben entdeckt, dass man hinter der Wurfkistentür wunderbar der Schwester auflauern kann. Die Vorwärtsbewegung wird zielstrebiger, man kann schon besser die Richtung ändern, und sie stolpern nur noch selten beim Überqueren der Kloumrandung.

2012-04-24_1335_kitti-c-tag-22_1Päule und McMonkey bekommen Verstärkung von Eddi Igel, Gisela Giraffe und Lisa Lustig – für zwei wurde es bei unseren rabiaten Welpen schon zu anstrengend. Die braven Stofftiere werden fröhlich durch den Auslauf geschleppt, umgerangelt und nach Herzenslust gebissen – bei unseren vorherigen Würfen hatten sie deutlich weniger zu leiden.

2012-04-27_1575_kitti-c-tag-25_1_900Eine Knisterfolie sorgt für neue Erlebnise beim Drüberlaufen, wird beim ersten Betreten neugierig beschnuffelt und dann als normal nicht mehr weiter beachtet.

Die Transportbox wird als Mobilheim den Welpen vorgestellt, und bald danach kommen die ersten, kurzen Ausflüge in den Garten: Sonne spüren, am Gras schnuffeln, sich vom warmen Wind das Fell zauseln lassen, Mama spendiert ein Picknick im Grünen – draußen ist es schön!

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Dann wird es Zeit für die ersten festen Mahlzeiten aus Tartar. Die Welpen können zunächst mit der ungewohnten Masse nicht viel anfangen, aber nachdem sie das erste Kügelchen Hack ins Mäulchen geschoben bekommen haben, werden sie gierig. Die futterspendende Hand wird umdrängelt, die ersten Schwestern finden schließlich zufällig den Hackteller und fressen gleich dort weiter. Anschließend gibt es von Mama noch einen Schluck Milch zum Nachtisch, dann schlafen die Welpen satt und zufrieden.

2012-04-25_1410_kitti-c-tag-23_1Ein Wackelkissen bringt wieder neue Eindrücke: Boden, der nachgibt und federt, wenn man sich bewegt. Die wilden Schwestern scheinen das lustig zu finden, regelmäßig laufen sie über das Kissen, sitzen darauf, schlafen darauf.

Die Zwerge entdecken das Rennen. Hin und her geht es im Auslauf (auf einer beeindruckenden Strecke von 70 cm immerhin!). Sie probieren aus wie man startet und bremst und wie schnell man sein kann. Rennen aus Spaß an der Bewegung, wieder eine ganz neue Errungenschaft.

Besucher werden von den Welpen als Spielgefährten und Kuschelpartner entdeckt. Es gibt verschiedene Mensche: kleine und große, männliche und weibliche, alle mit individuellem Geruch und alle sind nett!

2012-04-27_1545_kitti-c-tag-25_900Kitti geht ihren Pflichten als Erziehungsberechtigte sehr souverän und liebevoll nach, die Welpen lernen die ersten grundlegenden Lektionen in Sachen Hundeknigge: Man haut erwachsenen Hunden nicht mit der Pfote auf die Nase, mit beiden Pfoten noch viel weniger! Beim Spielen darf man natürlich „gefährlich“ knurren, man soll aber nicht wirklich wütend werden und vor allem darf man die Spielgefährten nicht verprügeln.

Aber auch wenn die Wachphasen länger werden, noch schlafen die Welpen viel – um weiter zu wachsen und von ihren Abenteuern zu träumen.

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