die 4. D-Woche

Die Zwerge erweitern ihren Aktionsradius zusehends – von 1 qm auf etwa 2 qm. Sehr schnell wollen sie gar nicht mehr in die Wurfkiste. Sie sind schließlich schon groß und Wurfkiste ist was für Babies! Statt dessen erobern sie Mamas Körbchen (das wir eigentlich für Kitti in den Auslauf gestellt hatten) und schlafen nun lieber dort. Oder auf dem Rollrasen. Mama hingegen nutzt die verlassene Wurfkiste jetzt gern, um in Riechweite der Babies völlig ungestört ihren Mittagsschlaf zu machen.

2015-11-09_8119_Welpen_T22_1920Die Welpen bekommen ihre ersten Zähnchen und Mama bringt ihnen ihr Frühstück (das sie übrigens dann selbst wieder auffrisst). Zeit für uns, mit der Zufütterung zu beginnen! Für die ersten Mahlzeiten gibt es Tartar aus der Hand gefüttert.

2015-11-10_8256_Welpen-D_23_1920Die Zwerge reagieren sehr unterschiedlich – Toni ist völlig begeistert und frisst fast die Züchterfinger mit, Duran ist sich sicher, dass dies bestimmt wieder eine eklige Wurmkur ist (die gab es schließlich letzte Woche erst und er ist nicht so dumm, nochmal darauf herein zu fallen!). Bis er mitten im Wurmkur-aus dem-Maul-schubsen plötzlich feststellt, dass die „Wurmkur“ diesmal aber total köstlich ist und dass er jetzt doch gerne mehr davon haben möchte!

2015-11-10_8289_Welpen-D_23_1920DD wartet nach den ersten Kostproben nicht mehr, bis sie wieder an der Reihe ist und bedient sich gleich selbst aus dem Schälchen. Und wir Menschen stellen fest, dass wir die Futtermenge gleich für den nächsten Tag deutlich erhöhen können. Die Zwerge haben Hunger, Tartar schmeckt großartig und sie wollen MEHR!

2015-11-10_8282_Welpen-D_23_1920Mehr wird auch das gemeinsame Spiel. Völlig hemmungslos beißen sie in ihre Geschwister (noch tut das nicht weh, aber das wird sich bald ändern!) und werfen sie gekonnt um, schieben sich gegenseitig von hier nach dort und wir stauen über die perfekten Sumo-Techniken.

2015-11-09_8159_Welpen_T22_1920Erste Spiele mit uns werden möglich (so süß!) und die Bewegungen werden insegsamt immer sicherer. Mit nur 3,5 Wochen klettern sie schon souverän über die quer gelegte Bierzeltbank (die traditionell unseren ersten Welpenauslauf einzäunt. Also müssen wir zum ersten Mal schon so früh die Welpengitter aufbauen und für Kitti einen Ein-Aus-Hupf über das Sofa improvisieren.

Besucher können jetzt endlich Kontakt mit den Zwergen aufnehmen, die derzeit noch nicht zwischen fremden und bekannten Menschen unterscheiden und daher ganz selbstverständlich auch den Besuchern auf den Schoß klettern (und sich von ihnen gerne auch füttern lassen).

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Die Transportbox wird de Welpen im Wohnzimmer schon vorgestellt, und dann geht es schon bald auf erste Ausflüge in den Garten. In der Transportkiste bringen wir die Welpen ins Freie, dort dürfen sie dann selbst entscheiden, ob sie die neue Umgebung erkunden möchten, oder lieber in der bekannten Kiste bleiben. Zunächst ist der Wind eher unheimlich, aber schon nach kurzer Bedenkzeit krabbeln sie heraus (Rasen kennen sie ja schon vom Innenauslauf). Diese ersten Exkursionen sind natürlich noch sehr kurz, nach wenigen Minuten bringen wir die Welpen wieder hinein.

Recht schnell wird der erste kleine Auslauf zu klein – finden die Welpen und Mama! Also bauen wir um zu Welpenspielplatz 1.2, die Zwerge haben nun das ganze (kleine) Wohnzimmer zur Verfügung. Zudem gibt es jetzt statt Handfütterung die ersten Mahlzeiten aus dem Napf. Und die Zwerge fressen dort erstaunlich manierlich und ganz ohne die uns sonst bekannte Schlammschlacht!2015-11-14_8451_Welpen_T27_1920Petrus hilft uns eifrig bei der Sozialisierung der Zwerge und beschert uns ein ordentliches Gewitter mit viel Krach und viel Geblitze. Wir finden, dass es damit aber bitte genug Frühgewöhnung an Donner gewesen sein darf!