Auch wenn sich auf der Webseite wenig getan hat bisher, wir waren schon kräftig Agility-aktiv!
Begonnen haben wir unser neues Agility-Jahr in der Reithalle Barthelmes. Weite Anfahrt, und es ist nicht unbedingt die schönste Halle, aber es war eine gute Gelegenheit, endlich mal wieder Klaus und Renate Käsgen zu sehen. Und natürlich war es auch eine gute Gelegenheit, sich nach der Winterpause wieder warm zu laufen. Kitti hat das gründlich getan und ihren ersten clean run in der 3 nach Hause gebracht!
Dann ging es quasi nahtlos weiter mit dem ersten Termin der Triade. Ein tolles Turnier mit klasse Stimmung, wir haben viele Freunde getroffen und es waren insgesamt 10 Berger des Pyrénées alleine in der 3 Medium am Start! Bei der starken Konkurrenz hat es nicht für eine Platzierung gereicht, aber wir haben trotzdem fehlerfreie Läufe und wunderbare Dis nach Hause gebracht.
Am vergangenen Wochenende gab es dann ein Turnier der Extraklasse: Die Doglive 2012 hat ihre Tore geöffnet und zum Agility geladen. 2 Tage mit rund 450 Startern, die Richter hatten spannende Parcoure gestellt, das Ganze vor sehr interessiertem Publikum in beeindruckender Hallenatmosphäre und auf grandiosem Boden. Und das Alles für uns quasi vor der Haustür, besser konnten die Rahmenbedingungen eigentlich nicht sein!
Unser Agility-Jahr geht dem Ende zu. Bei den Revierpfoten haben wir unser Abschlussturnier gehabt, und sind zum ersten Mal nach etlichen Jahren wieder in einer Klasse gestartet. Sehr ungewohnt, aber zum Glück gab es genug Starter zwischen uns, so dass wir dem jeweils Anderen immerhin beim Lauf zugucken konnten!
Kitti und Wiebke haben ihr Debüt in der 3 recht passabel absolviert, und eigentlich hätten alle Läufe fehlerfrei sein können. Eigentlich. Spaß gemacht hat es trotzdem, die Hunde haben prima gearbeitet und die Menschen wissen jetzt, womit sie sich während der Winterpause im Training beschäftigen können.
Als Nachtrag gibt es noch den Aufstiegslauf von Kitti von letzter Woche, von Beate gefilmt und von Dina ins Internet gestellt hat. Danke dafür!
Auch wenn das Wetter es noch nicht ganz so eindeutig hergibt, der Sommer ist vorbei. Oder zumindest die Rasensaison für die Agility-Sportler. Im Oktober gab es die letzten Turniere “Outdoor”, ab Novembersind die Hundesportler bei den Reitsportlern zu Gast und mieten sich in Reithallen ein.
Wir hatten bereits Anfang November das erste Hallenturnier, in Beckum. Mit nicht wirklich vorzeigbaren Ergebnissen, aber auf jeden Fall sehr, sehr viel Spaß für Mensch und Hund.
Diesen Sonntag hat es nun beim zweiten Anlauf um so besser geklappt: Jan und Cally haben im Prüfungslauf den 3. Platz belegt, Kitti und Wiebke haben die A2 gewonnen und gleichzeitig das dritte V0 erlaufen. Das Aufstiegs-V !!! Ab sofort dürfen wir nun auch in der A3 mitspielen !
Von Lage nach Bramsche – 2-Tages-Turnier mal ganz anders. Lage war zum Einstimmen, Kitti hat einen dritten Platz im Prüfungslauf erreicht und den Jumping gewonnen (mit der schnellsten Zeit aller Größenklassen), Cally hat sich hinsichtlich Platzierungen an diesem Tag mal zurück gehalten.
Sonntag ging es dann in Bramsche weiter. Und diesmal mit Erfolgen bei der gesamten Familie: Cally hat mit Jan sowohl im A-Lauf und als auch im Jumping den 2. Platz gemacht, Kitti hat mit Wiebke dem Hexenschuss zum Trotz ihr 2. Quali-V erlaufen und die Prüfung gewonnen. Juchhei!
2 Tage “International Trophy” bei den Piraten aus Bergisch-Land hatten wir am letzten Wochenende – ein Turnier, das wir sicherlich nicht so schnell vergessen werden.
Da war zum Einen das Wetter: grauslich kalt nach dem kurzen Hochsommer, heftiger Wind und Unmengen an Regen, die in der Nacht zu Samstag unerbittlich niederprasselten ließen Fürchterliches ahnen. Und die Aussichten für das weitere Wochenende waren nicht wirklich besser.
Hubertus Schulte hat in weiser Voraussicht die Parcours für den Samstag deutlich entschärft und bei jedem Briefing eindrücklich auf die Verantwortung der Hundeführer hingewiesen, die Hunde sauber auf die Kontaktzonen zu führen. Der Boden wurde schon bei den ersten Parcoursbegehungen leise quitschequatschig.
Aber es ist gut gelaufen: es gab keine Unfälle, nur wenige Regenschauer zwischendrin und die Stimmung war prima. Allerdings war der Boden Samstag nach dem Spiel reichlich aufgeweicht und durchgematscht. Wie das dann wohl Sonntag werden würde?
Erstaunlicherweise (zumindest für uns unbedarfte Flachlandtiroler erstaunlich) hat sich der Boden dann über Nacht wieder verbessert. Natürlich war weiterhin das Gras verschwunden, der Boden überwiegend braun, aber die Piraten haben Mengen an Sand auf die schlimmsten Stellen geschaufelt und irgendwie ist dann doch eine Menge Wasser aus dem Boden wieder verschwunden. Jedenfalls war den gesamten Sonntag hindurch der Boden durch die Bank besser bespielbar als am Samstag. Nass war es natürlich immer noch, von oben wie von unten.
Egal, die Stimmung war grandios, die Organisation spitzenmäßig. Und das ist sicher der andere Grund, warum uns dieses Turnier gründlich und sehr positiv in Erinnerung bleiben wird: Die Piraten hatten viele tolle Ideen, die eigentlich mit Agility nicht so wirklich zu tun hatten, die aber den Spaßfaktor beim Agility unweigerlich rasant erhöht haben und zudem bestens geeignet waren, die Teilnehmer wunderbar beschäftigt zu halten.
Die Kollegen der eigenen Mannschaft identifizieren (“Bist du Belgien oder Deutschland?”), frühstücken, die Mannschaft zusammentrommeln (“Portugal trifft sich in der ersten Umbaupause vor dem Vereinsheim!”), Überraschungen auspacken und verteilen (“nimmst du den Grünkohl?”), Mittag essen (grandios lecker und in umwerfender Auswahl!), Rätsel lösen (“ist das jetzt albanisch oder lettisch?”), Kuchen essen, Quiz lösen (“wo um alles in der Welt liegt Emmingen?”). Ach ja, und die Starts hat man natürlich zwischendrin auch noch absolviert. Für Frust oder schlechte Laune blieb da wirklich keine Zeit
Im Spiel wurden auch noch während der letzten Läufe die Teams aus Leibeskräften angefeuert (und zwar von der Konkurrenz !) und auch bei der Siegerehrung war deutlich zu merken, dass die Trophy wohl allen viel Spaß gemacht hat.
2 Tage Turnier in Ostbevern, mit passendem Wetter (ohne Regen und nicht zu warm) und tollem Ambiente – es war wirklich schön.
Und erfolgreich: Jan und Cally haben zwei schnelle, fehlerfreie Prüfungsläufe mit einem ersten Platz nach Hause gebracht, Kitti und Wiebke haben einen Jumping souverän gewonnen und sind nur knapp an den Prüfungsläufen gescheitert. Sich während des Laufes über den eigenen Hund zu freuen ist halt schnell fatal, weil es dann an der nötigen Konzentration für den nächsten Wechsel fehlt. Egal, es hat viel Spaß gemacht.
Die Preise waren übrigens mal etwas ganz anderes: Biber statt Pokale!
Das Wetter ist schon ein bisschen merkwürdig in diesem Jahr. Und irgendwie scheinen unsere Fortbildungspläne nochmal besondere Wetterextreme zu locken. Letzten Monat durften wir Agility unter Backofenbedingungen erleben, zum Ausgleich gab es dann beim nächsten Seminar am letzten Sonntag Regen in beeindruckenden Mengen. So viel Regen, dass sehr bald alle bedauerten, die Taucherausrüstung nicht mitgenommen zu haben. Das Resultat: Statt Praxis unter Wasser gab es Theorie unter Dach von Janita. Natürlich war es schade, dass dadurch nur noch sehr wenig Zeit für praktische Übungen blieben, gleichwohl hat es viele gute Denkanstöße gegeben.
Anschließend ging es für uns weiter nach Köln zum internationalen Agility-Workshop. Hervorragende Trainer, die ebenso wie die Teilnehmer aus aller Welt angereist waren, intensives Arbeiten in kleinen Gruppen auf 5 Ringen gleichzeitig, dazu der rege Austausch unter den Teilnehmern in den Pausen – es waren sehr spannende Tage. Die Organisation des Workshops durch die HSG Rhein-Sieg war perfekt, die Verpflegung super.
Es waren grandiose Tage, die eigentlich viel zu schnell vorbei waren.