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Berger des Pyrénées – die nächste Generation

Es ist schon erstaunlich, wie eng man sich seinen Hunden verbunden fühlt. Daher freuen wir uns besonders über die Nachricht, die uns vorgestern erreicht hat: Cally ist Urgroßmutter geworden!

Enkelin Zuma-Amelix vom Vorstenower Patt, eine hübsche Tochter von Bo-Burundi von den wilden Kehrlen, hat in der Schweiz zwei gesunde Buben geworfen.

Die neunte Welpenwoche

Dem phantastischen Wetter zum Trotz gehen wir Menschen auch mal mit Regenschirm in den Welpenauslauf. Aufklappen, zuklappen, ausschütteln – die Welpen finden es nicht weiter interessant (man kann in den Schirm nicht reinbeißen, also ist er unwichtig). Ein Anglerschirm bietet Schatten und ebenfalls neue optische Eindrücke.

Und die Welpen entdecken die Quietschis in den Spielsachen, es wird also noch lauter im Garten! Zum Glück für unsere Ohren setzen sie noch nicht zu viel Ehrgeiz in die Quietschbetätigung. Dafür aber bellen sie mittlerweile. Einzeln, zu zweit, alle gleichzeitig – manchmal klingeln uns fast schon die Ohren, wenn sie Cally zum Spielen überreden wollen.

Wir fahren zum Badesee. Die Welpen folgen ohne Zögern in´s Wasser, planschen fröhlich umher, bestaunen die Frösche und verbellen die Enten. Anschließend panieren sie sich im warmen Sand (naja, eher Staub, wenn wir ehrlich sind), lassen sich zwar unwillig (das dauert sooo lange!) aber artig abtrocknen und schlafen auf der Heimfahrt brav ein.

Oma Cally fängt endlich an, die Zwerge auch mal zu erziehen und das wurde auch dringend Zeit! Welpen, die jetzt noch Oma ankläffen, bekommen nun eine klare Ansage und Cally kann endlich wieder in Ruhe ihren Mittagsschlaf halten, ohne ständig von irgendeinem Wicht zum Spielen herausgebellt zu werden.

Unsere Erziehungsansätze sind offenbar weniger beeindruckend, regelmäßig haben wir einen bis alle Welpen mit begeistertem Knurren an Hosenbeinen und Schnürsenkeln hängen. Sich zwischen dem Zwergenpack zu bewegen, wird immer schwieriger (vor allem, wenn sie alle gleichzeitig das Hosenbein in unterschiedliche Richtungen zerren). Und sie entdecken neues „Spielzeug“ – Pantoffeln lassen sich wunderbar in den Garten entführen.

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Wir unternehmen Spaziergänge an der Landstraße (mit den Zwergen im Handkarren), die vorbeibrausenden LKWs werden von den Welpen interessiert beobachtet, der Lärm beeindruckt sie nicht weiter. Und wir machen Ausflüge zu den Boltenmoorcollies: andere Hunde, neue Umgebung, nette Menschen.

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Das Buddeln haben die Welpen mittlerweile perfektioniert. Sämtliche Maulwurfhaufen sind ausgegraben und am Haus versuchen sie das Fundament frei zu legen. Wir hingegen versuchen, dem Forscherdrang (wie sieht das Haus wohl von unten aus?) durch strategisch platzierte Steine Einhalt zu bieten – wir brauchen das Haus noch…

Nachdem die Welpen mittlerweile fast den ganzen Garten als Auslauf zur Verfügung haben, erobern sie in dieser Woche nun auch das Haus. Sie „helfen“ in der Küche (und kontrollieren die Futternäpfe der Großen), pinkeln in´s Arbeitszimmer (das war so eigentlich nicht geplant), entdecken das Hundefutter in der Vorratsecke und begleiten uns in´s Badezimmer.

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Draußen nutzen sie das Wackelbrett abwechselnd als Sprungbrett und als Trampolin, sie helfen beim Wäscheaufhängen (sie entführen den Klammerbeutel und klauen die Wäscheklammern) und beim Fegen der Terrasse (ein Welpe reitet auf dem Besen, zwei verbeißen sich in die Borsten und der vierte hüpft bellend vor dem Besen hin und her). Sie bringen mit uns das Altpapier zur Straße (und hopsen lustig vor der Schubkarre herum) und helfen beim Hereinholen der Mülltonne.

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Um den Welpen ein bisschen städtischen Alltag zu zeigen, machen wir Ausflüge in die Stadt. Die Zwerge sitzen in bewährter Manier im Handkarren und betrachten neugierig  das Verkehrsgeschehen rundum: Fußgänger, Radfahrer, Kinderwagen, Autos, Busse, LWK.

Auf dem Rückweg gibt es dann noch eine Spielpause in der kleinen Sandgrube – zur großen Begeisterung der Welpen, die sich dort königlich amüsieren. Wer hat eigentlich behauptet, Hunde könnten nicht Lachen?

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Kleine Spaziergänge nutzen wir an den Regentagen zur Beschäftigung der Zwerge, zum Glück bietet die Umgebung bei uns da reichlich Möglichkeiten. Die Zwerge folgen artig (naja, einigermaßen artig), entdecken unterwegs Falter und Schnecken, finden Hasenküddel und Rehkot, flitzen in der Ackerfurche hin und her und spielen im Getreide Verstecken. Sie sausen im Wald um die Bäume herum, kruscheln im Unterholz, springen über Baumstümpfe und streben teilweise in alle Richtungen auseinander. Wir sind heilfroh, dass sie auf unseren Welpenruf schon recht gut reagieren, sie lassen sich damit teilweise sogar schon von ziemlich spannenden Aktionen „abrufen“.

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Das Wetter wird zum Ende der Woche furchtbar bis scheußlich – eisekalter Regen nonstop. Der Regenschirm wird jetzt wirklich zum unentbehrlichen Accessoir (und wird von den Zwergen weiterhin ignoriert, trotz des Regenschutzes). Die Welpen entdecken, dass es im Zelt deutlich angenehmer ist als draußen im Auslauf (und dass man unter der Zeltwand hindurch rein und raus kann) und dass es vor allem im Haus viel wärmer und trockener ist. Zum Glück erklärt sich Leo Löwe bereit, mit den Zwergen zu spielen (irgendwie muss man die Rasselbande ja beschäftigt halten) und sorgt schließlich für schöne Träume.

Mehr Welpenfotos

Wir waren bei den Nachbarn zu Besuch: nette Menschen, nette Collies, neue Umgebung. Herausgekommen sind tolle Fotos von unseren Welpen, mal aus der Sicht einer anderen Fotografin.

Mehr Fotos von unserem Ausflug sind auf der Seite von Pia von Steegen zu sehen !

Die sechste Woche

Die Welpen sind nunmehr groß genug, um den Weg vom Innenauslauf bis zum Rasen auf eigenen Beinen zu laufen, die niedrige Stufe vor der Eingangstür wird schon souverän bewältigt. So ziehen wir nun mehrfach täglich mit der Welpenkarawane von drinnen nach draußen und wieder von draußen nach drinnen.

Die Zwerge nutzen gern die Gelegenheit, sich in unserem Staudenbeet zu verlustieren, auf der kleinen Rampe vor der Tür herumzualben und spielen begeistert Verstecken. Der Mai zeigt sich von seiner wechselhaften Seite, die Welpen lernen schon Regen kennen und nasses Gras (und werden nach dem Spielen gründlich abgetrocknet), die Züchter leisten ihnen draußen abwechselnd im T-Shirt oder mit Thermohose Gesellschaft.

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Wir beginnen in dieser Woche damit, die Zwerge für ihre kleinen und großen Geschäfte gezielt ins Freie zu locken. Das Welpeninnenklo hat sich bislang schon gut bewährt, nun wird es Zeit für die nächste Vorstufe zur Sauberkeitserziehung – und es klappt schon recht gut!

Oma Cally wird nun sachte als ganz selbstverständlich mit in den Welpenalltag integriert. Die Zwerge sind ihr gegenüber um einiges frecher als bei Mama. Sie dürfen sie umwerfen (ok, Cally fällt freiwillig um, wenn die Welpen sie überfallen), dürfen auf ihr herumklettern, sie als Trampolin benutzen und ihr am Fell zerren. Cally genießt aus vollem Herzen, die Welpen sind begeistert von der großzügigen Oma.

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Wir machen weitere Ausflüge – ein anderes Stückchen Wald bietet moosbedeckte Baumstümpfe zum Verstecken und Klettern, die Welpen entdecken Stöckchen und zerren an Bäumchen, raschelndes Laub sorgt dafür, dass Rennen noch mehr Spaß macht als sonst.

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Und sie rennen! Im Haus, im Garten, im Wald, rund um die Büsche, hinter Mama her, mit den Schwestern, um die Menschen herum – es finden sich unzählige Möglichkeiten. Und sie sind schnell geworden. Ständig tauchen sie dort auf, wo man am wenigsten mit ihnen rechnet, sie erobern sich Garten und Haus, überfallen die Oma, lauern den Schwestern auf, verfolgen die Mutter, flitzen uns zwischen den Füßen hindurch.

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Die Welpen entdecken das Buddeln als neues Hobby, sie beginnen zu Zergeln und sie können ihre Beute schon sehr gekonnt totschütteln. Als Resultat hat man nun regelmäßig einen Zwerg am Hosenbein hängen, während ein anderer gekonnt die Schnürsenkel aufzieht.

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Weiterhin haben wir viel Besuch – viel Spaß für die Welpen und viel Freude für die Menschen. Bei halbwegs schönem Wetter sind die Welpen so viel wie möglich draußen, der Gartenauslauf ist jetzt noch größer geworden und hat mehr Spielgeräte, ein Zelt bietet anstelle der Strandmuschel nun nicht nur den Welpen, sondern auch den Menschen etwas Schutz vor der Witterung.

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Um auf den Ausflügen flexibler zu sein, wird die Welpentransportkiste gelegentlich auch auf den Handkarren geladen – die Welpen erfahren eine neue Transportmöglichkeit (es wackelt anders als im Auto) und wir erschließen ihnen neue Ausflugsziele.

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Was wir beim Autofahren bisher nur vermuten konnten, können wir nun am Handkarren mit eigenen Augen sehen: Die Welpen nehmen die Schaukelei völlig gelassen und schlafen wie erhofft beim Transport in der Kiste artig ein.

die fünfte Welpenwoche

Die fünfte Woche beginnt mit Besuchern aller Altersstufen, mit denen die Welpen fröhlich spielen und kuscheln können. Wer da mehr Spaß hat, ist kaum zu sagen – die Menschen lachen, die Zwerge lachen, alle sind begeistert voneinander.

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Der Gartenauslauf wird eingerichtet. Eine Strandmuschel spendet Schatten und beherbergt die Transportkiste. Gleichzeitig bietet so der Planenboden in der Muschel einen  raschelnden Untergrund, die Muschel selbst sorgt bei Wind für Flattergeräusche von allen Seiten – die Welpen nehmen all das als völlig normal und selbstverständlich hin.

Die Ausflüge in den Garten waren letzte Woche noch sehr kurz, in dieser Woche wird der Aufenthalt im Garten deutlich länger. Bei schönem Wetter geht es am späten Vormittag schon raus und erst am späten Nachmittag wieder hinein.

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Und sie haben viel Spaß im Garten. Das niedrige Planschbecken sorgt für nasse Pfoten, die ersten niedrigen Klettermöglichkeiten werden ausprobiert. Der Wackelteller wird aufgestellt und von den Welpen fröhlich genutzt. Die Zwerge hopsen und flitzen über den Rasen, entdecken schlüpfende Maikäfer und tote Regenwürmer, untersuchen Gräser und Blättchen und amüsieren sich königlich.

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Sie entdecken, dass es bei sommerlichen Temperaturen im Schatten viel angenehmer ist als in der Sonne, erleben erste Regentropfen und schlafen mittags gemeinsam mit den Züchtern im Freien (auch wir müssen zwischendrin die Akkus wieder aufladen!).
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Die ersten ruhigen Autofahrten stehen auf dem Programm. Die Welpen sind in der Transportbox und wundern sich zunächst über die ungewohnte Umgebung. Aber letztlich passiert nichts wirklich Komisches – etwas Lärm und Gewackel und irgendwann ist man dann halt wieder zu Hause.

Kitti beginnt, mit ihren Kindern zu spielen. Um den Größenunterschied auszugleichen, legt sie sich hin, die Welpen tanzen ihr zum Ausgleich auf der Nase herum (oder auf dem Kopf oder Hals oder was auch immer).

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Und die ersten Begegnungen mit anderen Hunden stehen in dieser Woche auf dem Programm: Cally bekommt endlich Gelegenheit, sich mit ihren Enkelchen bekannt zu machen (die Drachenmutter wird sicherheitshalber während der Omazeit weggesperrt) und würde die Zwerge am liebsten adoptieren.

Und Nele aus unserem A-Wurf kommt ihre kleinen Nichten besuchen. Die Welpen zeigen sich sehr freundlich und höflich ihr gegenüber und stellen schnell fest, dass sich das lohnt: Nele spielt fröhlich und sehr vorsichtig mit den Zwergen und zeigt ihnen schon mal, wie schnell ein erwachsener Berger rennen kann.

Die Autofahrten werden schnell zur täglichen Routine und werden bald durch erste winzige Ausflüge ergänzt: Der Wald bei uns vor der Tür bietet einen neuen Abenteuerspielplatz, fremde Hunde oder sonstige unliebsame Begegnungen können wir dort getrost ausschließen.

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Den Innenauslauf haben wir vergrößert, statt quer gelegter Bierzeltbank gibt es jetzt Welpengitter als Grenze für die Welpen. Kitti hat einen bequemen Ein-Aus-Hupf bekommen, die Menschen dürfen die Beine tüchtig hochheben (Fitnesstraining inklusive!). Die Welpen haben beschlossen, dass sie jetzt groß sind und schlafen statt in der Wurfkiste lieber in einer Ecke des Auslaufes. Wir haben daraufhin die Wurfkistenfront entfernt und damit die Spielfläche vergrößert. Erste Halsbändchen sorgen für ein ungewohntes Körpergefühl.

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Weiterhin gibt es viel Besuch, der mittlerweile von den Welpen schon fröhlich begrüßt wird. Netterweise bringen die Besucher nicht nur sich selbst, sondern auch wunderbares Spielzeug und tolle Leckereien mit. Die Welpen spielen begeistert mit Menschen und Spielsachen, und schlafen dann schließlich auf irgendeinem Schoß ein.

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Die vierte Woche

In der letzten Woche haben die Zwerge bei der stehenden Mutter nur einzelne Schlucke Milch ergattern können, in dieser Woche klappt es schon deutlich besser. Zwar müssen die Zwerge immer noch auf dem Hinterteil balancieren, um die Zitzen erreichen zu können, aber die Koordination beim Balanceakt und  Ausdauer klappen besser und so nehmen die Welpen jetzt schon ganze Mahlzeiten unter der nun endlich auch geduldig stehenden Mutter ein.

Auch an anderen Dingen merkt man die stetige Weiterentwicklung. Die Welpen können sich mittlerweile schütteln (naja, sie zeigen immerhin schon Ansätze zum Schütteln) und gezielt mit den Öhrchen wackeln.  Und man kann fröhlich mit dem Schwänzchen wedeln! Die Spiele untereinander werden lebhafter, es geht drunter und drüber.

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Beim Spielen wird nicht mehr nur gerangelt, man kann inzwischen schon etwas hüpfen, erste Ansätze von wundervollen Spielaufforderungen sind zu sehen und sie haben entdeckt, dass man hinter der Wurfkistentür wunderbar der Schwester auflauern kann. Die Vorwärtsbewegung wird zielstrebiger, man kann schon besser die Richtung ändern, und sie stolpern nur noch selten beim Überqueren der Kloumrandung.

2012-04-24_1335_kitti-c-tag-22_1Päule und McMonkey bekommen Verstärkung von Eddi Igel, Gisela Giraffe und Lisa Lustig – für zwei wurde es bei unseren rabiaten Welpen schon zu anstrengend. Die braven Stofftiere werden fröhlich durch den Auslauf geschleppt, umgerangelt und nach Herzenslust gebissen – bei unseren vorherigen Würfen hatten sie deutlich weniger zu leiden.

2012-04-27_1575_kitti-c-tag-25_1_900Eine Knisterfolie sorgt für neue Erlebnise beim Drüberlaufen, wird beim ersten Betreten neugierig beschnuffelt und dann als normal nicht mehr weiter beachtet.

Die Transportbox wird als Mobilheim den Welpen vorgestellt, und bald danach kommen die ersten, kurzen Ausflüge in den Garten: Sonne spüren, am Gras schnuffeln, sich vom warmen Wind das Fell zauseln lassen, Mama spendiert ein Picknick im Grünen – draußen ist es schön!

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Dann wird es Zeit für die ersten festen Mahlzeiten aus Tartar. Die Welpen können zunächst mit der ungewohnten Masse nicht viel anfangen, aber nachdem sie das erste Kügelchen Hack ins Mäulchen geschoben bekommen haben, werden sie gierig. Die futterspendende Hand wird umdrängelt, die ersten Schwestern finden schließlich zufällig den Hackteller und fressen gleich dort weiter. Anschließend gibt es von Mama noch einen Schluck Milch zum Nachtisch, dann schlafen die Welpen satt und zufrieden.

2012-04-25_1410_kitti-c-tag-23_1Ein Wackelkissen bringt wieder neue Eindrücke: Boden, der nachgibt und federt, wenn man sich bewegt. Die wilden Schwestern scheinen das lustig zu finden, regelmäßig laufen sie über das Kissen, sitzen darauf, schlafen darauf.

Die Zwerge entdecken das Rennen. Hin und her geht es im Auslauf (auf einer beeindruckenden Strecke von 70 cm immerhin!). Sie probieren aus wie man startet und bremst und wie schnell man sein kann. Rennen aus Spaß an der Bewegung, wieder eine ganz neue Errungenschaft.

Besucher werden von den Welpen als Spielgefährten und Kuschelpartner entdeckt. Es gibt verschiedene Mensche: kleine und große, männliche und weibliche, alle mit individuellem Geruch und alle sind nett!

2012-04-27_1545_kitti-c-tag-25_900Kitti geht ihren Pflichten als Erziehungsberechtigte sehr souverän und liebevoll nach, die Welpen lernen die ersten grundlegenden Lektionen in Sachen Hundeknigge: Man haut erwachsenen Hunden nicht mit der Pfote auf die Nase, mit beiden Pfoten noch viel weniger! Beim Spielen darf man natürlich „gefährlich“ knurren, man soll aber nicht wirklich wütend werden und vor allem darf man die Spielgefährten nicht verprügeln.

Aber auch wenn die Wachphasen länger werden, noch schlafen die Welpen viel – um weiter zu wachsen und von ihren Abenteuern zu träumen.

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die dritte Welpenwoche

Die Augen sind offen, die Ohren auch, jetzt wird es wild in der Wurfkiste!

2012-04-18_1035_kitti-c-tag-16_900Die Wachphasen werden länger (3-5 Minuten), die Zwerge beginnen zu spielen. Da wird die Schwester herzhaft in die Nase oder ins Bein gebissen, man kaut auf Mamas Ohren herum, nuckelt an der eigenen Pfote und lutscht an der Wurfkisteneinlage. Wenn verfügbar, werden gern auch Menschfinger angekaut.

Und laut werden die wilden Schwestern! Bellen kann man jetzt auch im Wachzustand (sooooo niedlich!) und das Knurren ist erheblich nachdrücklicher geworden. Zudem üben sie sich im Synchronknurren – alle gleichzeitig, bis die Wurfkiste wackelt. Haben wir da wirklich Berger des Pyrénées oder vielleicht doch eher Tasmanische Teufel haben?

Wenn Mama die Wurfkiste betritt, sind die Welpen in Nullkommanix auf den Beinen, sie versuchen jetzt sogar schon, bei der stehenden Mutter die Zitzen zu erreichen. Das klappt noch nicht so ganz, die Welpen müssen noch ein bißchen wachsen, aber wenn Kitti während des Säugens aufsteht, bleiben die hungrigen Mäuler hartnäckig festgesaugt und es wird eifrig weitergetrunken. Zur Wahrung des fragilen Gleichgewichtes stützt man sich dann an Mutters Beinen oder an der Schwester ab – was natürlich die Schwester dann in der Regel umfallen lässt.

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Und wir stehen in den kurzen Wachphasen immer vor einer ganz schwierigen Entscheidung: Mitspielen? Fotografieren? Filmen? Oder einfach nur zugucken und staunen?

Die niedrige Vorderseite der Wurfkiste ist schnell  kein wirkliches Hinderniss mehr. Wenn Mama draußen steht und die Bande Hunger hat, dann erklimmen sie schon gekonnt die Wand, ziehen sich darüber hinweg, purzeln runter und wackeln dann ganz selbstverständlich weiter Richtung Milchquelle.

2012-04-17_1004_kitti-c-tag-15_900Entsprechend richten wir nun den ersten kleinen Innenauslauf ein, statten die Wurfkistenfront mit einem ebenerdigen Zugang aus und ermöglichen den Welpen so das ungehinderte Wechseln zwischen Auslauf und Wurfkiste. Die Zwerge nutzen die Möglichkeit rege: nach dem Wachwerden raus, vor dem Einschlafen wieder rein, (natürlich noch mit etlichen Irrläufern, aber die werden von Tag zu Tag seltener). Und die ersten Pfützchen landen schon ganz ordentlich im Welpenklo!

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Bereits Mitte der dritten Lebenswoche schaffen die Welpen es dann schon, die Milchbar zu erreichen, wenn Kitti steht! Natürlich müssen sie tüchtig balancieren, sich mit den Vorderpfoten irgendwo abstützen und sobald Mama sich bewegt, fallen sie um wie die Dominosteine. Aber sie geben nicht auf: wer hart arbeitet, bekommt als Belohnung gute Milch und so strengen sie sich tüchtig an.

Die Spiele der Welpen untereinander werden rabiater, sie rangeln und drängeln, sie beißen und knurren und wir sind froh, dass sie noch keine Zähne haben. Zudem üben sie ihre Stimmen: das Knurren bekommt unterschiedliche Klangfarben (kann man freundlich knurren?), das Bellen wird in den verschiedensten Varianten erprobt.

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Und zum Ende der Woche schlagen die ersten Rangelspiele der Zwerge bereits um in Streitereien – Mama Kitti geht dazwischen, wenn das Knurren einen wirklich bösen Unterton bekommt und sortiert die Streithühnchen auseinander. Kitti ist auch als Erziehungsberechtigte souverän und sicher, aufmüpfige Welpen bekommen mit klaren Worten ihre Grenzen aufgezeigt.

Zum Glück sind die Streitigkeiten schnell wieder vergessen und dann zeigen die Welpen, dass sie auch sehr nett miteinander umgehen können: Öhrchenwaschen kann man auch schon!

Als nette Gesellschafter sind Päule und McMonkey gemeinsam zu den Welpen gezogen (alleine haben sie sich nicht getraut) und werden unbekümmert in die Raufereien mit einbezogen (endlich jemand, der sich nicht wehren kann!).

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Und sie suchen aktiv den Kontakt zu uns, beißen uns fröhlich in die Finger, knurren uns wild an, küssen uns die Hände und klettern uns (wenn wir im Auslauf auf dem Boden sitzen) auf den Schoß, um dort einzuschlafen.

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