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die 6. D-Woche

Die Wachzeiten der Zwerge werden länger, und entsprechend weiten wir die Aktivitäten aus. Die Aufenthalte im Carport-Spielplatz werden länger – bis sie müde werden. Der erste Welpe, der zu frösteln beginnt, darf sich auf dem Arm unter der Jacke aufwärmen und danach dann weiterspielen. Werden die anderen dann auch müde, geht es für alle wieder hinein ins Warme.

2015-11-28_9547_Welpen-D_T41_1920Sie lernen draußen Katze „Schnipsel“ kennen, die – selbst gerade ein halbes Jahr alt – sehr interessiert an den Welpen ist. Zunächst beäugt man sich vorsichtig, Schnipsel geht den direkten Kontakten erst mal sicherheitshalber aus dem Weg (die Welpen beißen recht herzhaft, wie sie schnell feststellt).

2015-11-27_9458_Welpen-D_T40_1920Liebe Freunde haben uns wieder wundervolle Welpenspielgeräte geliehen, und so lernen die Welpen zunächst den Wackelteller kennen. Der kippt in alle Richtungen beim drüberlaufen und klappert dabei tüchtig und die Zwerge finden das nicht weiter beeindruckend.

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Ein paar Tage später kommt dann das Welpenkarussel dazu. Gar nicht so einfach, auf dem Drehdings das Gleichgewicht zu halten und die Fliehkraft zu überlisten!

2015-11-25_9334_Welpen-D_T38_1920Sie geben sich schon tüchtig Mühe, ihre Geschäftchen an den richtigen Stelle zu erledigen (trotzdem bleibt für uns noch genug Putzarbeit). Sie laufen mittlerweile ganz selbstverständlich nach draußen auf den Rasen, machen dort artig ihre Bächlein und kommen dann ebenso artig wieder hinein (wenn wir nicht sowieso draußen bleiben).

Wir machen weiterhin kleine Ausflüge – und unsere wunderbaren Welpen stiefeln jedes Mal ganz selbstsicher aus der Transportkiste heraus, gucken sich an den neuen Orten souverän um, spielen miteinander und mit Mama und schlafen auf der Rückfahrt brav ein. (Die Kamera haben wir nicht immer dabei, man hat mit der Rasselbande schon alle Hände voll zu tun.)

2015-11-26_9374_Welpen-D_T39_1920Wenn es trocken ist (dafür sind wir immer sehr dankbar), dürfen die Zwerge im Garten spielen. Dort gibt es viel Neues zu erkunden: Maulwurfshaufen, Büsche, Zweiglein, nasses Laub – alles ist spannend in diesem Alter. Der Papa kommt zu Besuch und wird von den Welpen bestaunt, Mama spielt mittlerweile tüchtig mit den Babys und auch Yenn findet so langsam Gefallen an den kleinen Dingern – vor allem findet sie es kolossal klasse, dass sie viiiieel schneller rennen kann und zeigt das auch begeistert.

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Schnipsel führt die Welpen nach wenigen Tagen sehr sachlich in die Etikette Katzen gegenüber ein: wer beißt, bekommt eine Ohrfeige (sehr freundlich mit eingezogenen Krallen). Und wenn Katzen sich auf den Rücken legen, sich Vorsicht angesagt! Das begreifen die Zwerge schnell und benehmen sich tatsächlich manierlicher. Und daraufhin beginnt ein ganz herzallerliebstes Spiel zwischen Katze und Welpen: Anschleichen, Überfallen, Verstecken, gemeinsames Rennen – alle 4 amüsieren sich großartig.

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Weiterhin gibt es dankenswerterweise viel Besuch! Die Welpen spielen und kuscheln mit den Besuchern, wir machen gemeinsam Ausflüge und immer wieder staunen wir darüber, wie sicher sich dieser Wurf schon so früh in der Welt bewegt. Ganz selbstverständlich laufen sie schon unsere Auffahrt entlang mit!

Wegen Wetter und Jahreszeit sind wir mit den Welpen natürlich relativ viel im Haus. Und nach all der Aktion schlafen die Welpen dann auch zum Glück tief und fest.2015-11-25_9341_Welpen-D_T38_1920

die 5. D-Woche

Die Welpen erweitern ihren Aktionsradius zügig. Sie erkunden vom Wohnzimmer aus den Flur und finden es da ganz toll, weil Mama tatsächlich dort anfängt, mit den Kindern zu spielen und sie anschließend prompt dort zu füttern (dabei hatten wir diesen Ausflug überhaupt nicht geplant und entsprechend nix zum gemütlichen Liegen dort vorbereitet).

2015-11-15_8551_Welpen_T28_1920Dann stiefeln sie  ein paar Stunden später ganz souverän  weiter durch die Tür auf die Terrasse und noch weiter bis auf den Rasen – das scheinen echte Weltenbummlern zu werden! Erste Kontakte mit der Oma und der großen Schwester finden fast beiläufig statt, und die Welpen fangen schon an, den Garten zu erkunden – sie kauen an Stöckchen, schnuffeln an den Markierstellen der Katzen (riecht offenbar sehr spannend) und erledigen die ersten Geschäftchen draußen.

2015-11-16_8607_Welpen_T29_1920Die Welpen erleben ihren ersten Herbststurm (inklusive klapperndem Klappladen, der sich aus der Verriegelung befreit hatte) und wir bauen angesichts dieses Wetters unseren Carport zum Auslauf um (Welpenspielplatz 2.0, Winteredition). Den Weg dorthin werden sie komfortabel in der Transportkiste getragen (Fitnesstraining für die Züchter ist im Programm enthalten), vor Ort dürfen sie dann frei erkunden und mit Mama spielen.

2015-11-18_8773_Welpen_T31_1920Ganz viele nette Besucher kommen, kuscheln mit den Welpen, spielen mit ihnen und helfen uns, den Zwergen viele schöne Erfahrungen mit ganz vielen unterschiedlichen Menschen zu ermöglichen.

2015-11-18_8831_Welpen_T31_1920Die ersten Autofahrten machen wir in dieser Woche. Zuerst einmal bis zum Nachbarn und zurück, die Welpen sind in der schon vertrauten Transportbox sicher untergebracht und Mama fährt als Begleitung mit.

Die weiteren Fahrten verbinden wir dann schon mit winzigen Ausflügen. Die Welpen dürfen ein abgelegenes Waldstück „erkunden“ (mit einem Aktionsradius von zunächst ca. 3 Metern) und dort mit der völlig begeisterten Mama spielen. Die Rückfahrt verlängern wir dann um ein paar hundert Meter, so dass die Welpen unterwegs zufrieden einschlafen.

2015-11-22_9122_Welpen-D_T35_1920Zu Hause laufen sie bald schon selbstständig die Strecke vom Innenauslaufbis zum Außenspielplatz, erkunden unterwegs fröhlich jede Neuigkeit und reagieren schon überraschend gut auf unsere Komm-Rufe. Abends gibt es drinnen dann nach wie vor viele Kuscheleinheiten.

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die 4. D-Woche

Die Zwerge erweitern ihren Aktionsradius zusehends – von 1 qm auf etwa 2 qm. Sehr schnell wollen sie gar nicht mehr in die Wurfkiste. Sie sind schließlich schon groß und Wurfkiste ist was für Babies! Statt dessen erobern sie Mamas Körbchen (das wir eigentlich für Kitti in den Auslauf gestellt hatten) und schlafen nun lieber dort. Oder auf dem Rollrasen. Mama hingegen nutzt die verlassene Wurfkiste jetzt gern, um in Riechweite der Babies völlig ungestört ihren Mittagsschlaf zu machen.

2015-11-09_8119_Welpen_T22_1920Die Welpen bekommen ihre ersten Zähnchen und Mama bringt ihnen ihr Frühstück (das sie übrigens dann selbst wieder auffrisst). Zeit für uns, mit der Zufütterung zu beginnen! Für die ersten Mahlzeiten gibt es Tartar aus der Hand gefüttert.

2015-11-10_8256_Welpen-D_23_1920Die Zwerge reagieren sehr unterschiedlich – Toni ist völlig begeistert und frisst fast die Züchterfinger mit, Duran ist sich sicher, dass dies bestimmt wieder eine eklige Wurmkur ist (die gab es schließlich letzte Woche erst und er ist nicht so dumm, nochmal darauf herein zu fallen!). Bis er mitten im Wurmkur-aus dem-Maul-schubsen plötzlich feststellt, dass die „Wurmkur“ diesmal aber total köstlich ist und dass er jetzt doch gerne mehr davon haben möchte!

2015-11-10_8289_Welpen-D_23_1920DD wartet nach den ersten Kostproben nicht mehr, bis sie wieder an der Reihe ist und bedient sich gleich selbst aus dem Schälchen. Und wir Menschen stellen fest, dass wir die Futtermenge gleich für den nächsten Tag deutlich erhöhen können. Die Zwerge haben Hunger, Tartar schmeckt großartig und sie wollen MEHR!

2015-11-10_8282_Welpen-D_23_1920Mehr wird auch das gemeinsame Spiel. Völlig hemmungslos beißen sie in ihre Geschwister (noch tut das nicht weh, aber das wird sich bald ändern!) und werfen sie gekonnt um, schieben sich gegenseitig von hier nach dort und wir stauen über die perfekten Sumo-Techniken.

2015-11-09_8159_Welpen_T22_1920Erste Spiele mit uns werden möglich (so süß!) und die Bewegungen werden insegsamt immer sicherer. Mit nur 3,5 Wochen klettern sie schon souverän über die quer gelegte Bierzeltbank (die traditionell unseren ersten Welpenauslauf einzäunt. Also müssen wir zum ersten Mal schon so früh die Welpengitter aufbauen und für Kitti einen Ein-Aus-Hupf über das Sofa improvisieren.

Besucher können jetzt endlich Kontakt mit den Zwergen aufnehmen, die derzeit noch nicht zwischen fremden und bekannten Menschen unterscheiden und daher ganz selbstverständlich auch den Besuchern auf den Schoß klettern (und sich von ihnen gerne auch füttern lassen).

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Die Transportbox wird de Welpen im Wohnzimmer schon vorgestellt, und dann geht es schon bald auf erste Ausflüge in den Garten. In der Transportkiste bringen wir die Welpen ins Freie, dort dürfen sie dann selbst entscheiden, ob sie die neue Umgebung erkunden möchten, oder lieber in der bekannten Kiste bleiben. Zunächst ist der Wind eher unheimlich, aber schon nach kurzer Bedenkzeit krabbeln sie heraus (Rasen kennen sie ja schon vom Innenauslauf). Diese ersten Exkursionen sind natürlich noch sehr kurz, nach wenigen Minuten bringen wir die Welpen wieder hinein.

Recht schnell wird der erste kleine Auslauf zu klein – finden die Welpen und Mama! Also bauen wir um zu Welpenspielplatz 1.2, die Zwerge haben nun das ganze (kleine) Wohnzimmer zur Verfügung. Zudem gibt es jetzt statt Handfütterung die ersten Mahlzeiten aus dem Napf. Und die Zwerge fressen dort erstaunlich manierlich und ganz ohne die uns sonst bekannte Schlammschlacht!2015-11-14_8451_Welpen_T27_1920Petrus hilft uns eifrig bei der Sozialisierung der Zwerge und beschert uns ein ordentliches Gewitter mit viel Krach und viel Geblitze. Wir finden, dass es damit aber bitte genug Frühgewöhnung an Donner gewesen sein darf!

die 3. D-Woche

Die Entwicklung geht weiter in einem unglaublichen Tempo. Von Tag zu Tag werden die Zwerge sicherer auf ihren Beinchen, bloß das Ändern der Laufrichtung klappt noch so gar nicht. Da stiefelt man also wacker auf die Mama zu, diese geht an einem vorbei und sie laufen weiter in die einmal eingeschlagene Richtung, um schließlich an der Wurfkistenwand zu stranden. Blöd finden sie das, und das tun sie dann auch lauthals kund!

Aber bald kommen sie auf die kluge Idee, dass man den Kopf drehen kann. Und da sie gleichzeitig immer besser gucken können hilft das ungemein, sich in eine neue Richtung zu bewegen – wenn da nur das verflixte Gleichgewicht nicht wäre. Meist kullern sie beim Wendemanöver noch recht niedlich durch die Gegend, aber auch hier gilt: aus Fehlern kann hund lernen. Und sie lernen schnell!

2015-11-03_7557_Welpen_T16_1920Sehr niedlich ist auch die derzeitige Körperhaltung beim Laufen – die Nase hoch in die Luft gereckt (wenn Mama noch steht, ist die Milchbar schließlich oben) geht es immer der Nase nach. Bert Biber leistet den Zwergen schon Gesellschaft und sorgt für ein bißchen Abwechslung im fotografischen Alltag.

2015-11-02_7536_Welpen_T15_1920Und dann kommt der Tag, an dem die Zwerge aus der Wurfkiste aussteigen. Die 20 cm Bretterwand ist kein Hindernis mehr – wenn Mama vor der Kiste steht, klettern die Babys halt auch nach draußen! Es wird also Zeit für den ersten kleinen Auslauf (Welpenspielsplatz 1.0). In diesem Jahr wollen wir ausprobieren, ob sich Rollrasen als Innenklo für die Welpen bewährt, und so haben wir jetzt völlig ungewohnt Rasen im Wohnzimmer.

2015-11-04_7573_Welpen_T17_1920Die Zwerge wackeln bald auf den Rasen „hinaus“ und wundern sich über das neue Gefühl unter den Pfoten und den ungewohnten Geruch vom Gras. Da die Babys sich mittlerweile ohne Mamas Hilfe lösen können, landen manche Geschäftchen schon ordnungsgemäß auf dem „Klo“ (und ähnlich viele noch in der Wurfkiste, hund ist halt wirklich noch sehr klein).

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Gleichzeitig wird die Interaktion deutlicher: die Welpen fangen an, sich miteinander zu beschäftigen, erste Ansätze von gemeinsamen Spielen bzw. Rangeleien sind da zu sehen. Und sie wackeln nun auch schon eifrig auf uns Züchter zu, wenn wir uns in den Auslauf setzen. Sie lutschen an unseren Fingern und küssen uns die Nase (sofern erreichbar) und versuchen schon, auf den Schoß zu klettern (das ist noch ganz schön schwierig).

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Und es wird laut im Welpenzimmer. Die Zwerge können schon bellen (oder so etwas ähnliches, es ist entsetzlich niedlich) und sie haben einen Vibrationsalarm eingebaut (macht zwischendrinn „grrrrrrrr“). Die Wachphasen sind natürlich anfangs noch ausgesprochen kurz (1-2 Minuten), werden aber im Laufe der Woche zusehens länger (3-5 Minuten). Dazwischen schläft die Rasselbande (meist gehen sie dafür auch ganz brav zurück in die Wurfkiste) und so können die „Großen“ die Zeit noch für nette Spaziergänge nutzen.

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Berger des Pyrenees von den wilden Kehrlen

Seit 2001 leben Berger des Pyrenees bei uns. Die ausgesprochen lebhaften und pfiffigen Hütehunde aus den französischen Pyrenäen haben trotz ihrer geringen Körpergröße und des „niedlichen“ Aussehens enormes Temperament und sind tüchtige Arbeitshunde. Für Menschen, die gerne aktiv sind und Hunde mögen, die alles begeistert mitmachen und immer noch nach mehr „Action“ fragen, ist der Pyrenäen Schäferhund ein Traumhund.

Unsere Hunde sind Familienmitglieder und unsere Teampartner im Agility und in anderen Hundesportarten.
Daneben sind wir auch als Züchter aktiv (betreut vom Berger des Pyrénées Deutschland e.V.) und ziehen mit viel Freude unsere Welpen auf.

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Berger des Pyrenees Webseiten

Der Berger des Pyrenees an sich ist für seine Bewegungsfreude bekannt, seine Menschen lassen sich davon gelegentlich anstecken: zwei Züchterkollegen sind mit ihren Webseiten auf neue Domains umgezogen!

Fe Schütte berichtet ab sofort unter www.schuette-berger.de über ihre Aktivitäten.

Angela Prinzen dokumentiert die Aufzucht ihrer Welpen jetzt unter www.balayeur.de.

Spitzensport und Babysitting

Ein Wochenende der Kontraste liegt hinter uns – ein wunderschönes Wochenende !

Da waren einmal die Europasiegerzuchtschau in Dortmund mit den letzten Qualitfikationsläufe für die WM im Agility. Und es war sooo spannend ! Samstag waren wir gemeinsam dort, und haben Daumen gedrückt und mitgefiebert, anschließend sind wir noch kurz über die Messe gebummelt und haben am Infostand vorbei geguckt. Sonntag war Jan dann ohne den Rest der Familie nochmal in Dortmund, um sich die allerletzten und extrem spannenden Läufe noch angucken zu können.  Die Ergebnisse sind schon beim DVG nachzulesen.

Wiebke durfte am Sonntag Welpen bespaßen. Callys Enkelhundchen – jetzt süße 3 Wochen alt – sind schon tüchtig gewachsen, die Augen sind längst offen und die Zwerge beginnen die Welt zu erobern. Vielen Dank für die schönen Stunden und die reichliche Gelegenheit zum Welpenkuscheln !